Viel Bewegung, weniger essen: Ja, ja, ist ja alles richtig! Nur, die Frage des „natürlichen Unterstützens“ beantworten diese Ratschläge nicht. Also, reden wir nun vom Unterstützen.
In meinem letzten Beitrag „Jo-Jo-Effekt“ schrieb ich am Schluss: Natürlich können Sie nach einer Diät schlank bleiben. Indem Sie Ihre Essgewohnheiten umstellen und Ihre Peristaltik entsprechend anregen. Dabei ist es sinnvoll, den Fäces makroskopisch auf 7 Punkte zu kontrollieren.

Die von mir angegebenen Zahlen sind nun willkürlich.
Stellen Sie sich vor, Sie benötigen 80 Energieeinheiten, um Ihre Lebensfunktionen aufrecht zu halten, plus Ihre Leistungen zu erbringen. Nehmen Sie nun 100 Energieeinheiten mit der Nahrung auf und werden diese vom Darm resorbiert, so werden die überflüssigen 20 Energieeinheiten als Fett gespeichert. Sie setzen an, Sie nehmen zu.

Und nun stellen Sie sich vor, Sie stellen Ihre Essgewohnheiten um, nehmen trotzdem 100 Energieeinheiten auf, aber der Darm resorbiert nur 80 Einheiten, die Sie ja benötigen. Dann nehmen Sie nicht mehr zu. Warum resorbiert der Darm nur mehr 80 Energieeinheiten? Weil die restlichen 20 durch Ihre verbesserte Peristaltik ausgeschieden wurden.

Und nun kontrollieren Sie makroskopisch Ihren Fäces auf 7 Punkte:
1) Frequenz des Defäkationsaktes: Wie oft Stuhlgang? Jeden Tag, jeden 3.
Tag usw. Täglich ist ideal.
2) Menge: Wenn sie Ihre Ernährung auf reichlich Ballaststoffe umgestellt
haben, die jedoch in Ihrem Körper quellen müssen durch reichlich
Flüssigkeitszufuhr, dann nimmt die Menge deutlich zu. Sie sind am richtigen
Weg!
3) Form: Bei ideal funktionierender Peristaltik geht Ihre Ausscheidung in fast
einem Schwung hinaus. Nicht abgehackt als kleine Stücke, sondern als
einheitlicher Strang oder Haufen.
4) Konsistenz: Nicht flüssig, breiig oder zu hart – wäre alles nicht richtig.
5) Farbe: Die Farbe sollte eher heller sein. Denn liegt der Fäces zu lange im
Dickdarm, wird ihm Wasser entzogen und er dunkelt ein. Dunkelbraun oder
schwarz ist daher nicht ideal. Natürlich wird die Ausscheidung teilweise
auch von der Nahrung oder von Fremdbeimengungen (Blut, Galle,
medizinische Kohle etc.) beeinflusst.
6) Geruch: Wenn die Ausscheidung zu geruchsintensiv ist (also stinkt), dann
nimmt man zu viel Protein zu sich (Fleisch, Wurst etc.). Im Darm wird Eiweiß
zu Aminosäuren abgebaut, deren Molekülgröße vom Darm resorbiert
werden kann. Liegt nun der Kot zu lange im Darm, läuft der fermentative
Abbau weiter zu kleineren Molekülgrößen wie Indol, Skatol,
Schwefelwasserstoff. Und diese Substanzen, vor allem die beiden Letzteren
riechen höchst unangenehm.
7) Fremdbeimengungen: Blut, Galle, Parasiten usw. sind ärztlich abzuklären
und daher nicht normal.

Also, um das Abnehmen zu unterstützen, brauchen Sie quellende Ballaststoffe wie Produkte, die reichlich Zellulose und Hemizellulose enthalten, weil wir diese Verbindungen nicht verdauen können und sie deshalb ausgeschieden werden.

Ein Rezept als Beispiel: Joghurt, Obst, Weizenkleie (Zelluloselieferant pur).
Ad Weizenkleie: Sie stopft! Daher viel Flüssigkeit dazu trinken, dann quillt sie im Darm und regt die Peristaltik an. Dieses Rezept wäre eine natürliche Unterstützung.
Wichtig sind also: Die vermehrten Ballaststoffe (also Ernährungsumstellung) und die verbesserte Peristaltik als Unterstützung zur vermehrten Bewegung.

Apropos Peristaltik: Ich weiß schon, darüber schweigt man schamhaft und drängelt sich lieber im Hotel oder auf den Kreuzfahrtschiffen um die Schüsseln mit Dörrpflaumen.

Daher will ich abschließend alle zartbesaitenden und geistig-kulturell geformten Gemüter darauf hinweisen, dass Scheiße (ich nenne sie jetzt absichtlich derb, um den Kontrast zu ihrem geistigen Wirken und Anspruch hervorzuheben) durchaus auch als sprachpädagogisches Mittel verwendet werden kann.
Na, welch eine Erkenntnis!
ABBA natürlicz tu ich natürlich abnehmen unterstützen.
Mit allem, was ich hab‘ , natürlich.

Und :
natürlich geht noch imma a bisserl meah :oops:

Denn
lieba bund und gsunt
als
krank im Schrank :lol: :lol: :lol:

der pida
natürlich :mrgreen:
Ja Pida, früher war abnehmen wesentlich einfacher. Es genügte, dass jemand anrief und schon konnte ich abnehmen - den Telefonhörer...