entschuldige @diana ... diese Bibelgeschichten, die du zitiert hast, finde ich genauso verquer ...

aber gut, es gibt Menschen, die glauben daran, was in der Bibel zementiert geschrieben wurde ... wer immer es erfunden hat
saphira12 hat geschrieben: wenn ich mir die Frage stellen würde, könnte mein Leben nur ein Traum sein, aus gewesenem, aus früherem...

dann würde ich mich selber ja in Frage stellen müssen, all mein Ich, meine Gedanken, meine Gefühle... bin das ich, oder sind es gesteuerte frühere Erlebnisse...

nein, ganz einfach nein, das lasse ich nicht zu... denn hier und jetzt lebe ICH



Warum schreckst Du vor der Erkenntnis zurück ein zeitloses Wesen zu sein. Dein ICH besteht aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Wie wurde es inst beschrieben:
""Ich bin der der,ich immer schon war, jetzt bin und auch künftig sein werde.""
Das ist in meinen Augen jedoch grausam, weil es dabei scheinbar keinen Wandel aus sich selbst heraus gibt. Deswegen der Mensch, der durch seine Schicksalsteilhabe und Seelenkraft auch immer seine Götter mitverändert.
Fumaria:Ich bin der der,ich immer schon war, jetzt bin und auch künftig sein werde.""
Das ist in meinen Augen jedoch grausam, weil es dabei scheinbar keinen Wandel aus sich selbst heraus gibt. Deswegen der Mensch, der durch seine Schicksalsteilhabe und Seelenkraft auch immer seine Götter mitverändert.

Schau jetzt einmal in den Spiegel und nimm ein Foto von vor 10 Jahren dazu... welche Veränderung(ausser der Länge des Bartes ;-) ) hast DU bewusst herbeigeführt und was bleibt davon unberührt?
Hab noch mal nach gelesen.
Er spricht nicht von sich, sondern einem anderen. Dem Helfer.
Ich persönlich verstehe darunter den “heiligen Geist“.


Da verstehen Sie richtig.

Mit meinen eigenen Worten : Wenn ich ein aufrichtig Suchender bin, so wird mir gegeben.

Diana-Maria, Ja, so ist.
Viele sind jedoch lediglich auf der Suche nach Bestätigung ihres eigenen Glaubens (und sei der noch so abstrus) und nicht auf der Suche nach der Wahrheit.

Durch den “reinen“ Geist (ruach) werden mir innere Erkenntnisse zugänglich. Nach und nach, mehr und mehr.
Aber trotzdem, es bleibt Stückwerk.


Was verstehen Sie unter "reinen Geist und "Stückwerk"? Das Vollkommene und das Unvollständige?

Ich glaube nicht, dass unser irdisch gebundener Geist schon unbegrenzt ewige Wahrheiten verstehen kann.
Da sehe ich persönlich die Gefahr der geistigen Überheblichkeit.

Diana Maria, in der Tat, die Gefahr der (scheinbaren) geistigen Überheblichkeit ist gegeben. Aber - Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! (Rumpelstilzchen-Effekt) :)
Ansonsten wird uns soviel an Wahrheit zur Verfügung gestellt, wie wir zum geistigen Aufstieg benötigen. Latein und Formelkenntnisse benötigen wir dafür nicht.

Die Frage aller Fragen
Ich lernte Formeln ohne Ende,
lernte Englisch und Latein
und nun, fast an der Lebenswende,
frage ich: „Und wo lerne ich Verzeih`n?“

-Hadig-






-+*
Loveley hat geschrieben: Schau jetzt einmal in den Spiegel und nimm ein Foto von vor 10 Jahren dazu... welche Veränderung(ausser der Länge des Bartes ;-) ) hast DU bewusst herbeigeführt und was bleibt davon unberührt?



Götter sind eben nur 2-dimensional sie können sich nicht ändern und müssen bleiben wie sie sind. Der Mensch hingegen lebt ja um sich zu verändern und so auch zu neuen Göttern zu kommen.
Bei mir bleibt nur meine Teilhabe an der Ewigkeit unberührt, alles andere soll und muß sich wandeln.
Leonardo, danke. So diskutiere ich gern.
Frage und Antwort.
(in “ intellektueller Aufrichtigkeit“ )
Nicht reden um des Redens willen oder schreiben um des Schreibens willen.
Austausch !
Zu Ihren Fragen :
Ich bin weder Akademikerin, noch sonstwie studiert.
Vertieft habe ich mich nur für mich selbst in solche Fragen.
Somit kann ich nur in der Sprache des Laien antworten.
Was bei solch komplexen, komplizierten Themen auch nur Stückwerk bleiben kann.
Aber ich will es versuchen.
Unter dem reinen Geist verstehe ich den Geist Gottes im wörtlichen Sinn.
Wobei ich GOTT selbst nicht definieren kann.
Ich bin nur Mensch.
Ich glaube, dieser Geist Gottes, ( Er/der ruach)
kommt jedem zur Hilfe,
der u n v o r e i n g e n o m m e n und aufrichtig auf der Suche ist. Nach Erkenntnissen und nach Verstehen.
Dabei kommt es sicher auf den jeweiligen seelischen Reifegrad an, w i e v i e l mir gegeben wird..
( so verstehe ich auch : “wer viel hat, dem wird viel gegeben werden.“ Ganz ohne Bewertung des Betreffenden. Einfach als logisch.)

Was verstehe ich unter Stückwerk ?
Da kaum ein Mensch göttliche Reife haben kann,
muß jede irdisch-menschliche Erkenntnis wohl nur Stückwerk bleiben.
Also nur ansatzweise Erkenntnis.
Die zwar wahr ist, aber nur ein minimaler Teil des Großen Ganzen.
Wenn ich mir dessen bewußt bleibe, dann entgehe ich vielleicht der Gefahr der Überheblichkeit.
(Je mehr ich weiß, desto mehr erkenne ich, wie wenig ich weiß....sagte mal ein sehr kluger Kopf)

Wie lerne ich verzeihen? fragt Hadig..
Ich habe im Laufe meines recht bewegten Lebens mit sehr vielen Höhen und Tiefen fest gestellt :
Sobald ich beginne, die Handlungsweise eines Menschen zu v e r s t e h e n , zu begreifen, warum er gerade so gehandelt hat, fällt mir das Verzeihen ganz leicht.
Was nicht heißen muß, dass ich sein Verhalten richtig finde.
Oft liegen die Beweggründe tief versteckt in seiner Vergangenheit oder sogar im Erleben Vorfahren.

Das war nun ein langer Kommentar.
Ich wollte aber gern nicht oberflächlich antworten.
@ leonetta

….Und wie könnt ihr zu diesem Thema die Evolution und das Haeckelsche Biogenetische Grundgesetz einordnen?....


Evolution steht in keinem Widerspruch zur Kreation, wie wir heute im Zeitalter der elektronischen und auch biogenetischen Programmierung wissen. Dennoch lässt mit der Zeit die Reproduktionsfähigkeit mangels von ausreichender Regenerationskraft nach, sodass die Ordnung, die ein System zusammenhält, zunehmend in seine Einzelteile zerfällt, was auch die Zerstörung der Ordnung bedeutet, welche dem zugrunde liegt, was man Lebewesen nennt.

Nach welchen Mechanismen und unter welchen Umständen aus den Grundbausteinen des Lebens nun ein Mensch wird, und kein Krokodil, hängt davon ab, wie sehr die Umstände diesem Werdegang entsprechen, wozu noch kein Programmierer nötig ist, weil der Mensch durch die umständebedingte Notwendigkeit gar nicht anders kann, als ein Mensch zu werden.

Hier von Entwicklung zu reden, würde jedoch wieder bedeuten, dass es auf das Potenzial des Menschen ankommt, ein Mensch werden zu können, (was sich allerdings erst immer nachträglich herausstellt), denn unter anderen Umständen könnte sehr wohl ein Krokodil draus werden, auch wenn sein Erzeuger das noch so ungerne sähe.

Sofern der Erzeuger oder Schöpfer seines Geschöpfes jedoch nicht allmächtig ist, und sämtliche Bedingungen dafür zur Verfügung stellen kann, muss damit gerechnet werden, dass eines Tages – genau wie das erste Huhn aus einem mutierten Saurier-Ei schlüpfte – auch aus dem Menschen zufällig eine ganz anderes Lebewesen wird, was keinesfalls eine Optimierung in Sachen Menschwerdung bedeutet.

Ähnlich ist es auch mit der Erziehung (Programmierung) eines Kindes zum gemeinschaftsfähigen Erwachsenen, die dann in die Hose geht, wenn der Erzieher aufgrund von eigenen, nicht dazu tauglichen, pädagogischen Voraussetzungen, sowie einer mangelhaften Grundausstattung des Kindes in Kombination mit ungünstigen Lebensumständen versagt.

….Ich glaube an etwas Höheres, das mir eine Verantwortung und einen gewissen Charakter zuerkennt,- aber....

Es gibt natürlich immer noch Mächtigere, als Einen selber, die Einen für die eigenen Taten zur Verantwortung ziehen können, und die Einen auch zum anständigen Menschen erzogen haben, sodass man in der Lage ist, verantwortungsbewusst zu handeln. Daran muss man nicht blind glauben, sondern das kann man sogar nachweisen.

…..Ich bin Biologin und kenne die
Gesetze des Biologie....


Die Biologie ist keine Person, die dieses Gesetze erlassen kann, sondern es ist der Biologe, der gewisse Funktionen erkennt, die unter gewissen Umständen regelmäßig der Fall sind, und keineswegs der Willkür eines Gesetzgebers unterlegen sind, welcher Denjenigen, der sich nicht dran hält, mit Strafen dazu zwingen könnte, sie dennoch einzuhalten, oder aber Gnade vor Recht gewähren könnte.

@ saphira12

….und ich bin Menschin, sehr pragmatisch und weiss, Leben ist endlich ...

Das ist nicht nur pragmatisch, sondern auch realistisch gedacht!

Das selbstüberprüfte Wissen hinsichtlich der Vergangenheit ist das Einzige, was gewiss ist. Alles Andere ist Spekulation mit der Hoffnung, dass es so sein möge, wie man es gerne hätte, OHNE zu wissen, wie es tatsächlich gewesen sein mag.

Zu dieser Gewissheit gehört, dass wir Alle keineswegs allmächtig sind, und ewig leben können, wenn wir es wollen, sondern sterblich sind, und die Wahnvorstellung, dass es nicht so ist, eine Illusion.

Das Schwinden sowohl der körperliche als auch der seelischen und am Ende auch der geistigen Regenerationsfähigkeit kann Jeder nachvollziehen, aber natürlich erst, nachdem das Schwinden begonnen hat. Vorher denkt Jeder, er wird niemals alt.

….was man daraus macht, welche Höhen und Tiefen es gibt, das kann man oft nicht immer selber entscheiden, das geschieht. Wie man damit umgeht auch, ich kann mich unten fühlen, bestimmt. Die Zuversicht, dass es auch wieder aufwärts geht, die hab ich ganz tief in mir ….

Die Hoffnung stirbt zuletzt – das ist klar. Wir KÖNNEN übrigens nicht nur das Beste draus machen, sondern wir MÜSSEN es notwendigerweise sogar, um unserem Lebenstriebe zu folgen – egal, ob wir es wollen, oder nicht!

Diesen Lebenstrieb deshalb als einen programmierten Befehl anzusehen, setzt voraus, dass es einen Programmierer gibt, der uns nur zu leben befohlen hat, aber nicht zu sterben. Freud sprach in dem Zusammenhang sogar von einem Todestrieb, um das Vergehen als sinnvolle Ergänzung zum Werden zu erklären.

Da Beides ganz offensichtlich aber nicht der Fall ist, weil der Mensch die von seinen Schöpfern unabhängige, freie Wahl hat, sich jederzeit für den Tod oder für das Leben zu entscheiden, gibt’s diese Form der Programmierung, die nur auf Optimierung ausgerichtet ist, auch nicht – so wünschenswert das auch immer sein mag.

So ist unsere alte Community dieses Jahr nun auch den Weg allen Seins gegangen, was ich allerdings nur wenig bedaure, denn sie war eh schon viel früher dem Tode geweiht. Schön, dass wir nun diese Alternative zum Austausch haben.

Buddha meinte, dass nicht der Mensch nach seinem Tode weiterlebt, sondern sein Werk, indem es zum schädlichen oder nützlichen Lebensumstand (Karma) für Diejenigen wird, die nach uns kommen. Ob und wie das der Fall ist, hängt maßgeblich von der sittlichen (seelischen) Reife dieser Menschen ab.

Einen Toten kann man leider nicht mehr für seine Untaten zur Verantwortung ziehen, und sich auch nicht mehr bei ihm bedanken, sodass der Ahnenkult, wo man seinen Vater, der angeblich im Himmel weilt (also im eigenen Gedächtnis) um Etwas bittet, völlig sinnlos ist.

Schöne Grüße aus dem Ruhrpott von filofaxi!
Filofaxi, kann es sein, dass Sie sich an Ihre eigenen Worte berauschen? :roll:

@ saphira12
….und ich bin Menschin, sehr pragmatisch und weiss, Leben ist endlich ...

Das ist grob richtig, zuvor gilt es aber den Begriff Leben zu definieren.

Meine Erkenntnis: Leben als solches ist unendlich.

Wenn jedoch menschliches Leben gemeint ist, dann taucht die Frage auf: Was ist der Mensch?

Der Mensch ist Körper und Geist/Seele.
Das Leben des menschlichen Körpers ist endlich.
Die Existenz des Geistes (der belebende innere Kern des Menschen)verändert zwar seine Daseinsform/Ebene, ist jedoch tatsächlich unendlich. :idea:
Fumaria1 hat geschrieben:
Loveley hat geschrieben: Schau jetzt einmal in den Spiegel und nimm ein Foto von vor 10 Jahren dazu... welche Veränderung(ausser der Länge des Bartes ;-) ) hast DU bewusst herbeigeführt und was bleibt davon unberührt?



Götter sind eben nur 2-dimensional sie können sich nicht ändern und müssen bleiben wie sie sind. Der Mensch hingegen lebt ja um sich zu verändern und so auch zu neuen Göttern zu kommen.
Bei mir bleibt nur meine Teilhabe an der Ewigkeit unberührt, alles andere soll und muß sich wandeln.






....und was sagt der Blick in den Spiegel?
Hat eine Veränderung gegenüber von vor 10 Jahren stattgefunden?....hast Du Dich bewusst 10 Jahre älter gemacht? :lol: ....das würde ich rückgängig machen.... :wink:
Loveley hat geschrieben: ....und was sagt der Blick in den Spiegel?


der Siegel sagt mir, dass ich alt und irgendwie gütiger geworden bin und immer noch so gut drauf bin um solitär zu leben

>>Hat eine Veränderung gegenüber von vor 10 Jahren stattgefunden?<<.

Viele hat sich geändert und viele sind Gegangen.
Zuerst ist meine Mutter gestorben, dann mein jüngstes Enkelkind, dann meine Frau, dann mein jüngerer Bruder, dann wurde mein ältester Enkel von einem Flüchtilanten ermordet und ich selbst bin von meiner Todelinie weg in den Norden gezogen.

>>...hast Du Dich bewusst 10 Jahre älter gemacht? :lol: ....das würde ich rückgängig machen.... :wink:<<

Natürlich , denn ich habe für mich beschlossen dennoch einfach weiterzumachen und weiter daran arbeiten mich für die Zukunft zu rüsten
Fumaria: der Siegel sagt mir, dass ich alt und irgendwie gütiger geworden bin und immer noch so gut drauf bin um solitär zu leben

Im Grunde lebt jeder solitär, selbst derjenige, der sich einer Herde anschließt und ihr folgt.

....und wenn Du immer noch gut drauf bist, angesichts der Schicksalsschläge, die Dich getroffen haben, ist das ein Geschenk. Sehr wahrscheinlich gibt es viele Menschen, die daran verzweifeln.
Nur wer sucht sich bewusst aus, wie und was geschieht....?....ähnlich wie der Blick in den Spiegel zeigt, hat keiner einen bewussten Einfluss darauf, was sich an Veränderungen zeigt. Der EINE altert optisch früher, der andere später...und wenn es auf die Optik keinen bewussten Einfluss gibt(es sei denn, er wird bewusst durch operative Korrektion herbeigeführt), könntest Du auf alles andere einen Einfluss haben?


....und auf solche Aussagen wird man manchmal gefragt: "Dann könnte ich ja einfach töten?"
Ja klar!....,wenn Du es kannst.
@Loveley bei Deiner Spiegelgeschichte übersiehst Du etwas ganz Entscheidendes. Jeder Mensch hat ein Spiegelgesicht, und kennt in der Regel auch nur das. Das heißt jeder macht das Gesicht, das er von sich erwartet, deswegen auch die Betroffenheit vieler, wenn Fotos mit einem ganz normalen Alltagsgesicht von ihnen auftauchen,. Die werden meistens gelöscht weil man angeblich ungut oder verzerrt fotografiert wurde.

>> ...ähnlich wie der Blick in den Spiegel zeigt, hat keiner einen bewussten Einfluss darauf, was sich an Veränderungen zeigt. <<

Aber ja doch, denn für unsere Zukunft schon vorgezeichnete Handlinien lassen sich eben auch verändern. Nur denke ich, dass wir unser ganzes kommendes Leben unmittelbar vor unserer Geburt "ansehen" durften um zu entscheiden ob wir es annehmen wollen oder nicht. Der erste Schrei eines neugeborenen Menschen gilt daher auch als Schrei des Vergessens und zugleich als Unterschrift unter den "Arbeits"-Vertrag mit dem Leben. In dem hoffentlich nicht steht dass Du Töten lernen mußt
[list=]"[/list]@ saphira12
….und ich bin Menschin, sehr pragmatisch und weiss, Leben ist endlich ...

Das ist grob richtig, zuvor gilt es aber den Begriff Leben zu definieren.

Meine Erkenntnis: Leben als solches ist unendlich.

das Leben als solches hat sich entwickelt und so wird es sich auch weiterentwickeln, wenn ich das Leben als solches einmal so definiere, wie du ...

Wenn jedoch menschliches Leben gemeint ist, dann taucht die Frage auf: Was ist der Mensch?

Der Mensch ist Körper und Geist/Seele. stimme ich dir zu
Das Leben des menschlichen Körpers ist endlich. auch hier stimme ich dir zu
Die Existenz des Geistes (der belebende innere Kern des Menschen)verändert zwar seine Daseinsform/Ebene, ist jedoch tatsächlich unendlich. :idea:[/quote] ich vermute, du meinst die Seele, die den Geist in sich vereint, das körperliche aussen vor lässt und so mit der Zeit wandert..


was ich meine ist meine derzeitige Existenz in dem jetzigen Dasein ...
das kann ich in Frage stellen, selbstverständlich... immer wieder, dazu regt Leben eben an.Kann ich mich auch einmal so annehmen, wie ich bin? Immer wieder dazulernend, find ich ja ...
@ Loveley

…..Unter dem reinen Geist verstehe ich den Geist Gottes im wörtlichen Sinn.
Wobei ich GOTT selbst nicht definieren kann......


Wenn man Etwas nicht definieren kann, dann kann man auch Nichts darunter verstehen.

Ein Gott (germanisch: goth) ist ein anschauliches, materielles Symbol für ein geistiges Gut, welches als wertvoll (gut) eingestuft worden ist, wie etwa eine Tugend. Der lateinische Ausdruck „DE-US“ bezeichnet wörtlich: „Das, was von oben kommt“, und meint damit den Geist, den man im Himmel verortet, während der Körper auf der Erde bleibt und sich um die irdischen Belange kümmert.

….Ich bin nur Mensch.
Ich glaube, dieser Geist Gottes, ( Er/der ruach)
kommt jedem zur Hilfe....


Der Geist (bzw die Seele oder das Wesen) des Guten ist dann gut, wenn man ihn als Richtlinie für gutes Handeln ansieht, womit er Einem dienlich dabei ist, Gutes zu bewirken, aber ihn darum bitten, Einem einen guten Charakter zu verleihen, kann man nicht, weil er keine Person ist, und daher muss man schon selber dafür sorgen, eine Person mit gutem Charakter zu werden, indem man die dafür entsprechende Haltung gegenüber Anderen einnimmt, und zb im Sinne der Tugend des Wohlwollens handelt.

….Dabei kommt es sicher auf den jeweiligen seelischen Reifegrad an, w i e v i e l mir gegeben wird.. …..

Es kommt auf den eigenen seelischen Reifegrad an, ob man nur Gutes für sich selber tut, und damit auch nur gut für Einen selber ist, oder ob man auch für Andere gut ist, indem man ihnen Gutes tut.


@ daVinnci

….Meine Erkenntnis: Leben als solches ist unendlich. …..

Das Leben alles Lebendigen, welches auch als Lebewesen bekannt ist, ist dann zu Ende, wenn die Lebewesen tot sind, wie man unschwer bisher an jedem gestorbenen Lebenwesen nachweisen kann.

Jegliches Leben auf der Erde wird beendet, wenn die Erde beim Zusammenprall mit einem anderen Himmelskörpers in einem Feuerball aufgeht, denn dann bleibt nur noch lebensfeindliche, tote Materie übrig, die nachträglich erst wieder neu mit Lebewesen besiedelt werden muss, wozu auch die Pflanzen gehören.

Ob dies von einem anderen Planeten aus geschieht, wohin sich einige Lebewesen von der Erde aus gerettet haben, oder ob die Aliens von einem anderen Planeten stammen, worauf die Lebensbedingungen nicht mehr gegeben sind, sodass dessen Bewohner zur Flucht auf die dafür besser geeignete Erde gezwungen sind, bleibt sich dabei gleich.

….Der Mensch ist Körper und Geist/Seele....

Falsch, der Menscht BESTEHT aus Körper, Geist und Seele und IST mehr, als die Summe seiner Einzelteile.

…..Das Leben des menschlichen Körpers ist endlich.
Die Existenz des Geistes (der belebende innere Kern des Menschen)verändert zwar seine Daseinsform/Ebene, ist jedoch tatsächlich unendlich. …..


So, wie der Körper das materielle System des Menschen bleibt, mit dem er fühlt und handelt, so bleibt die Seele das empfindene und unbewusst reagierende System des Menschen, mit dem er sozial mit anderen Lebewesen in Beziehung tritt, und genau so bleibt der Geist das erkennende System, mit dem er sich bewusst ein realistisches und ein ideales Bild von der Welt macht, um sich optimal in ihr orientieren zu können.

Alle drei Systeme sind nicht unendlich, sondern klar auf ihre Funktionen begrenzt, sodass ohne eine einzige davon das Leben des Lebewesens nicht mehr möglich wäre.

Das, was nach dem Tod eines Lebewesens übrig bleibt sind physisch seine Knochen, seelisch seine guten oder schlechten Werke mit denen er bei seinen Mitmenschen in Erinnerung bleibt, und geistig seine Botschaft an sie, die sie befolgen können, oder auch nicht.

Daher versetzen sich Schamanen gern in Trance, wenn sie nicht weiter wissen, und erinnern sich dabei daran, was die Ahnen in diesem Falle empfohlen haben.

Das, was in der Friedenspfeife geraucht wird, ist eine Droge, mit der sich bei den Indianern die Kontrahenden friedlich stimmen, sodass sie bereit sind, das Kriegsbeil zu begraben und sich auf einen für Beide guten Kompromiss zu einigen.

Wer hingegen auf egoistische Weise lediglich seinen eigene Kriegsgötzen um seinen Beistand im Kampf gegen seine Gegner und deren Kriegsgötzen bittet, wird niemals zu einem gemeinsamen Einverständnis mit ihnen gelangen.
Es erstaunt mich immer wieder, wie im Brustton der Überzeugung von Dingen gesprochen wird, die klar zu sein scheinen, es aber dann doch nicht sind.
Das beste Beispiel dafür ist das Gerede vom Geist, der aber in der nachfolgenden Beschreibung nur das Denken oder den Intellekt meinen kann, wenn man so liest was ihm zugedacht wird. Auch der kühne Gedanke, dass der angebliche Geist mit dem Tode eines Menschen erlischt, oder mit der Seele gleichzusetzen wäre, das gilt nur für den Intellekt und das Denkvermögen und die Emotionen weil beides ja nur vom physischen Hirn produziert wird.
Geist ist jedoch etwas ganz anderes er ist der Regisseur und Drehbuchschreiber des Lebens, er ist die Idee hinter allem Seienden. Und Geist kann nicht verschwinden wie alle Informationen und jede Energie. Das nur mal kurz angesprochen und im menschlichen Körper zeigt sich der Geist vielleicht am Besten in der Organisation der menschlichen Immunabwehr.