Huckleberry hat geschrieben:
MonCherie7 hat geschrieben: Habt ihr wirklich geglaubt dass das männliche Geschlecht Über Gefühle spricht

:roll:

Ich möchte niemand persönlich angreifen


Als Angehöriger des männlichen Geschlechts kann ich die Eingangsfrage "Have you ever really loved a woman?" eindeutig bejahen. Darüber rede bzw. schreibe ich grundsätzlich nicht in der Öffentlichkeit.

Das ist ein klares JA und sagt mehr als 1000 Worte!
Mir geht es gar nicht darum, dass Männer hier lang und breit über ihre Liebesgeschichten schreiben, aber es ist doch wohltuend festzustellen, dass ein Mann die Frage mit einem klaren JA beantworten konnte, denn so ein Ja beinhaltet m. E., dass er mit sich im Reinen ist und seine eventuell auch unangennehmen Erfahrungen verarbeitet hat!

@Moncherie7, natürlich gibt es Männer, die über ihre Gefühle sprechen, das kann man im öffentlichen Raum zur Genüge feststellen, am allermeisten allerdings über ihre negativen Gefühle! Dazu gibt es unendlich viele Beiträge in "Partnerschaft + Liebe"!
Ich wollte einfach mal die andere Schiene, also die positive Seite ins Spiel bringen, kein leichtes Unterfangen! *smile*
sonnenkind hat geschrieben:
..........
Aber auch ich hab in Gepsrächen schon erlebt, dass Männer wohl, trotz langjähriger Partnerschaften, selber sagen, sie hätten nie so wirklich tiefe Liebe empfunden. Hat mich sehr betrofffen gemacht.
Da kann man dann nur wünschen, dass sie das irgendwann dann doch noch mal erleben.


@Sonnenkind, vielen Dank für deinen Kommentar, genau darum ging es mir, als ich diesen Thread eröffnet habe!
Zu diesem Thema kann ich als Mann auch etwas sagen. Was meine Frau unter geliebt werden verstand konnte ich nie nachvollziehen, sie sagte auch immer dass ich sie nicht R I C H T I G lieben würde, da kann man doch nur noch zustimmen, damit das Thema ein Ende hat. Ich selbst kann dazu nu sagen, dass ich für meine Frau gestorben wäre und wenn sie es gebraucht hätte, hätte ich ihr auch jedes Organ von mir gespendet, denn ich wollte mir einfach eine Welt ohne sie nicht vorstellen oder gar darin leben. Ich weiß aber auch dass das mit meiner Vorstellung zusammenhängt und ich es wohl für jede Partnerin täte, mit dem ich zusammenlebe und sie auch angeblich nicht liebe. Liebe ist eine Glaubenssache und sicher kann man sich immer nur nur der eigenene Gefühle sein.
fragola hat geschrieben:
sonnenkind hat geschrieben:
..........
Aber auch ich hab in Gepsrächen schon erlebt, dass Männer wohl, trotz langjähriger Partnerschaften, selber sagen, sie hätten nie so wirklich tiefe Liebe empfunden. Hat mich sehr betrofffen gemacht.
Da kann man dann nur wünschen, dass sie das irgendwann dann doch noch mal erleben.


@Sonnenkind, vielen Dank für deinen Kommentar, genau darum ging es mir, als ich diesen Thread eröffnet habe!


Das Thread-Thema gilt aber ebenso umgekehrt und trifft auf manch eine Frau auch zu. Ich habe von nicht wenigen Frauen gehört, dass sie erst spät im Alter und neuer Partnerschaft erfahren haben, was wirklich tief empfundene Liebe ist.
fragola hat geschrieben: . . . Wo bleiben die positiven Geschichten von Männern, die offen und ehrlich sagen können, dass sie schon mal eine Frau wirklich mit Herz und Seele geliebt haben?
Meistens gibt es nur Berichte über jahrelange Rosenkriege oder Beziehungsstress, aber ganz, ganz selten mal was Positives!


Ich gehöre zu den Männern, die über ihre Gefühle reden können. Und es auch tun! Aber "Geschichten" über die Liebe mit Herz und Seele zu einer Frau? Ich denke, solche "Geschichten" sind nur etwas für zwei!

Über jahrelange Rosenkriege und Beziehungsstress kann ich glücklicherweise nicht berichten!
Fumaria1 hat geschrieben: Zu diesem Thema kann ich als Mann auch etwas sagen. Was meine Frau unter geliebt werden verstand konnte ich nie nachvollziehen, sie sagte auch immer dass ich sie nicht R I C H T I G lieben würde, da kann man doch nur noch zustimmen, damit das Thema ein Ende hat. Ich selbst kann dazu nu sagen, dass ich für meine Frau gestorben wäre und wenn sie es gebraucht hätte, hätte ich ihr auch jedes Organ von mir gespendet, denn ich wollte mir einfach eine Welt ohne sie nicht vorstellen oder gar darin leben. Ich weiß aber auch dass das mit meiner Vorstellung zusammenhängt und ich es wohl für jede Partnerin täte, mit dem ich zusammenlebe und sie auch angeblich nicht liebe. Liebe ist eine Glaubenssache und sicher kann man sich immer nur nur der eigenene Gefühle sein.


Das hört sich für mich nicht nach tief empfundener Liebe an sondern nach Angst vor dem Alleinsein.
Diese Wahrnehmung scheint (v.a. bei Männern) weit verbreitet zu sein.
@an Alle
Dazu möchte ich mich ausnahmsweise auch mal outen und hier mit einem klaren und unmißverständlichen JA antworten.
Sowohl was die ausschließliche und einzigartige Liebe zu einer Frau betrifft, wie auch über das Weinen um sie, nachdem eine wunderbare Beziehung zu Ende gegangen ist oder vielleicht noch nicht mal richtig begonnen hat.
Ich habe beides schon einige Male persönlich erlebt (bin ja nicht mehr der Jüngste – smile).
Selbst einseitige Liebe kenne ich, da ich einmal für mehr als ein Jahr eine wunderbare Frau geliebt habe, meine Liebe jedoch nicht erwidert werden konnte – da die Frau verheiratet war.
Auch das gibt es.

Tatsächlich, die wahre Liebe ist heute noch möglich und sie schenkt einem ungeheuren Mut, große Zufriedenheit und deshalb kann ich die Frage von fragola hier nur hundertprozentig und ausschließlich bejahen.
Meine Meinung / fischli
Ich finde den Liebesbegriff generell schwierig und denke, dass er sehr unterschiedlich besetzt wird. Häufig wird "Liebe" mit "Du tust mir gut" gleichgesetzt. Ich halte Liebe für einen Instinkt. Ich liebe meine Kinder, ich habe sie instinktiv geliebt und die Natur ist klug, weil sie es so eingerichtet hat, dass man für diese Kinder sterben würde. Also für die nächste Generation, die Fortentwicklung, letztlich die Evolution.
Das Beispiel eines Nutzers mit der Organspende finde ich gut - Liebe wäre auch für mich, wenn ich jemandem zu Lebzeiten ein wichtiges Organ spenden würde.
Wenn ein Typ, der mich kaum kennt, behauptet, er würde mich lieben, gebe ich schnell Fersengeld.
Generell bin ich der Auffassung, dass Männer ebenso wie Frauen lieben können. Ein Instinkt oder eine innere Haltung sind nicht an ein Geschlecht gebunden.
@fischli & MillyMeter, heute


Hierzu muss ich auch feststellen, jaaaaaa, meine verstorbene Partnerin uneingeschränkt.
Und sollte mich die Liebe nochmals treffen, dann ebenfalls jaaaaa!!!!!
Drei Männer haben mit ihren Kommentaren mittlerweile eindeutig JA zur Frage sagen können! Das gefällt mir sehr, weil es zeigt, dass es doch positive Gefühle gibt, die man klar äußern kann, ganz ohne Geheimnisse verraten zu müssen, die wirklich nur zwei Menschen wirklich etwas angehen.

@MilliMeter, zu dem Punkt "Organspende" , das ein User erwähnt hat, habe ich ein etwas anderes Verhältnis, da er es aus anderen Gründen gemacht hätte u. z. weil er sich ein Leben ohne sie nicht hätte vorstellen wollen. Da war die Angst um sein Alleinsein vielleicht größer als die Liebe zur Partnerin.

@Guenther, deinen Beitrag habe ich eben erst gelesen, du bist der Vierte im Bunde! *smile*
agapanta hat geschrieben:
Fumaria1 hat geschrieben: Zu diesem Thema kann ich als Mann auch etwas sagen. Was meine Frau unter geliebt werden verstand konnte ich nie nachvollziehen, sie sagte auch immer dass ich sie nicht R I C H T I G lieben würde, da kann man doch nur noch zustimmen, damit das Thema ein Ende hat. Ich selbst kann dazu nu sagen, dass ich für meine Frau gestorben wäre und wenn sie es gebraucht hätte, hätte ich ihr auch jedes Organ von mir gespendet, denn ich wollte mir einfach eine Welt ohne sie nicht vorstellen oder gar darin leben. Ich weiß aber auch dass das mit meiner Vorstellung zusammenhängt und ich es wohl für jede Partnerin täte, mit dem ich zusammenlebe und sie auch angeblich nicht liebe. Liebe ist eine Glaubenssache und sicher kann man sich immer nur nur der eigenene Gefühle sein.


Das hört sich für mich nicht nach tief empfundener Liebe an sondern nach Angst vor dem Alleinsein.
Diese Wahrnehmung scheint (v.a. bei Männern) weit verbreitet zu sein.


agapanta, deinen ersten Satz würde ich ändern in "sondern nach Angst vor dem Verlust der geliebten Partnerin".

Ansonsten stimme ich "MillyMeter" 11:36 zu.
Und der Begriff LIEBE wird anscheinend wirklich unterschiedlich ausgelegt.
Es gibt Frauen, die brauchen täglich ein "ich liebe dich". Und das ist nun mal nicht jedem gegeben. Andere "sagen" es mit anderen Worten, Blicken, Taten....

Und wenn jemand seiner Partnerin ein Organ zur Verfügung stellen würde, dann gibt es meiner Meinung nichts, was den Begriff Liebe mehr erklären würde.
Sind es nicht eher die kleinen Gesten und Taten, die mehr sagen, dass der Partner einen liebt, als 1000 Worte ich liebe dich ? Worte sind doch nur Schall und Rauch.

Sitzt er bei einem unangenehmen Arztbesuch geduldig neben mir, oder läuft er schnell in seiner Mittagspause zur Apotheke und besorgt mir Medikamente, weil ich im Bett liege und die Grippe habe, oder er massiert mir meine Füße, die mir weh tun, weil ich stundenlang stehen mußte oder ich finde einen kleinen Zettel mit einem - ich liebe dich - in der Manteltasche.

Das ist für mich Zuneigung und Liebe
wenn beides, geühl und taten hand in hand gehen können, wenn mann die möglichkeit hat, eeling zu vermitteln, aber das nicht nur mit worten, sondern mit gesten und auch taten, aber auch da braucht ja nicht jede frau ein gleiches mass
oder empfindet es anders, um auch liebe und zuneigung annehmen undglauben zu können, dass es so ist.
agapanta hat geschrieben: Das hört sich für mich nicht nach tief empfundener Liebe an sondern nach Angst vor dem Alleinsein.
Diese Wahrnehmung scheint (v.a. bei Männern) weit verbreitet zu sein.


Siehst Du genau deswegen reden Männer nicht gern über ihre Gefühle, weil Frau das nie verstehen kann. Denn glaube mir es war und ist nicht die Angst vor dem Alleinsein sondern eher so etwas wie Nibelungentreue und die Treuepficht gegenüber seinen abgegebenen Liebsschwüren.
DieGesellschafterin hat geschrieben: Möglicherweise weil sie sich enttäuscht fühlen, so überwiegt dann immer die letzte oder schlechte Erfahrung mit ihrer ehemals groß gedachten Liebe.

Männer sind in Liebesdingen halt auch einfach gestrickt, und trauen ihrer Großen Liebe keinen Vertrauensbruch zu. Um so mehr bricht ihre Welt zusammen, wenn das trotzdem passiert.

Dummerweise (schreib ich jetzt mal so) reagieren Frauen da auch sehr viel verständnisvoller als die Mit-Männer, so dass manche auf die Idee verfallen, sie könnten mit der Geschichte von der bösen Ex bei den Frauen punkten.

Das ist aber natürlich auch nicht generell so, und so wird die Angelegenheit irgendwann unter "abgehakt" verbucht und unter Verschluss gehalten. Aber wenn sich dann die Gelegenheit ergibt, dann lässt auch der Mann seiner Trauer den freien Lauf ...
cron