[quote]MM die Tonne Gold liegt längst unterm Bett, wo bekomm ich jetzt ein passendes Nachtkästchen her?[/quote]
Aus einer Tonne Gold kann man leicht ein schmuckes Nachtkästchen mit 37x37x37 cm "basteln"...das schleppt dann auch kein Einbrecher mehr weg 8)
Oder einfach ein Bankschließfach anmieten.
Dieses befindet sich in einem Stahltresor mit Zeitschloßverriegelung.
Kostenpunkt 90 Euro im Jahr.

Die kleineren sind wesentlich günstiger.
Wer es bescheidener angehen möchte.
:wink:
Kater059 hat geschrieben: Am Beginn der Krise 2008 lag der Goldkurs bei 800$/oz, stieg dann bis 11.2011 auf 1900$/oz und fiel dann langsam in etwa auf das heutige Niveau von 1200$/oz.
Wir haben eben noch keine Krise sondern einen Stillstand und jammern auf hohen Niveau.
Davon abgesehen, wer 2008 Gold gekauft hat kann heute noch eine Rendite von 4% p.a. mitnehmen - im Gegensatz zu Sparbücher...darauf gibts seit Jahren so gut wie nix.
Das selbst in Folge von Goldkäufen einiger Staaten in letzter Zeit sich bei Goldpreis fast nichts tut hat mehrere Ursachen:
- wie schon gesagt, es gibt noch keine Krise,
- das Handelsvolumen ist zu gering
- es wird nach wie vor jeden Menge Gold gefördert!!
- dem Geplapper diverser Analysten und Experten, welche schon seit Jahren von einem Goldpreis von 3-5000$/oz schwafeln, glaubt niemand.


mit dieser (Ursachen) Zusammenfassung könntest Du recht haben .......
So könnte man es tatsächlich sagen:
Es gibt keine Krise.
Eine Inflation ist nicht in Sicht. Das Phänomen der säkulare Stagnation wirkt. Geldmengenwachstum M1 in USA und China auf dramatisch niedrigem Niveau
Die pesimistischen Sentimentidikatoren für Gold für Futures auf dem Höchststand.
Positive Berater für Goldpreis (USA) unter 10%, Rekordtief, 2-Wochenglättung.
(wer verkaufen wollte, der hat verkauft)
Deshalb muss man es anerkennen, der jetzige Goldpreis stimmt.
Felix
Es gibt nur einen begrenzten Goldvorrat auf Erden.
Und der stagniert seit Jahren.

Es sei denn ein Asteroid golden und glänzend aus dem Universum bahnt sich den Weg nach der Gier der Menschheit zur Erde.


Bislang ist es noch immer nicht gelungen einen synthetischen Pedant in den Laboren der Alchimisten zu erfinden.

:wink:
DieGesellschafterin hat geschrieben: Es gibt nur einen begrenzten Goldvorrat auf Erden.
Und der stagniert seit Jahren.





Aha!
Malzmueller hat geschrieben:
DieGesellschafterin hat geschrieben: Es gibt nur einen begrenzten Goldvorrat auf Erden.
Und der stagniert seit Jahren.





Aha!


Irgendwie hat sie recht. Das Gold auf der Erde wird nicht mehr (er stagniert schon seit 4 Millarden Jahren). Nur haben wir noch nicht alles ausgebuddelt :lol:
Und es wird natürlich weiterhin gefördert - die Minengesellschaften sitzen nicht herum und drehen Däumchen :mrgreen:
@ Gesellschafterin:
Klingt ein bisschen so, als würde man sagen, dass auf der Erde nur begrenzte Mengen Erdöl vorhanden sind :wink:

Jetzt aber im Ernst :

Würde gern halbwegs fachkundliche Einschätzung zu der Frage, ob man/frau
derzeit noch "höhere" Summen für einen mehrjährigen Zeitraum bei der Bank anlegen sollte, bekommen.
Mir ist seit der Bankenkrise das Vertrauen in ebendiese abhanden gekommen ...
“Bei der Bank” ist natürlich relativ. Parkbank? OTP Bank? Oder was ganz obskures, wie z.B. Deutsche Bank? Du möchtest, dass dein Geld sich vermehrt. und zwar so, dass die Erträge aus der Anlage nicht von der Inflation aufgefressen werden? Dazu auch noch “sicher”? Und “garantiert”?

Prima! Wenn du was gefunden hast, lass es mich vertraulich wissen ...

... ansonsten: ETF’s wären im Moment nicht schlecht. Guckst du mal bei Finanztest. Oder so.
oder so..... :wink:
ich bin auf der boerse.de Seite unterwegs.....andere schwören auf die Stuttgarter oder Frankfurter Seite.....
wenn ich mehr wissen will, was aktuell läuft bei einer Aktie, klicke ich zusätzlich Finanznachrichten.de an....

da wo man regelmäßig guckt, entwickelt man im Laufe der Zeit ein System - d.h., man findet sich dann schneller/besser zurecht....
Danke für die Anregungen.
Was die Investition in Aktien betrifft bin ich zurückhaltend, nachdem ich 2008 einen REALverlust eines Jahreseinkommens zu verschmerzen hatte.....
Ich habe mir daraufhin vorgenommen, mit meinem Geld nie wieder zu spielen.

Malzmüllers Vorschlag finde ich sehr interessant, und werde mich darin vertiefen.
Im Prinzip suche ich tatsächlich sowas wie eine "Parkbank", bis ich wieder ein
Betongold-Objekt gefunden habe.
@ chauchat,

Gundulabella hat schon recht..... 2008 war der Beginn der Finanzkrise und somit der denkbar schlechteste Zeitpunkt, deine Aktien zu verkaufen. Nun, du hattest sicher Panik, weil die so ins Minus rauschten. Hättest sie weiter halten sollen, aber hätte hätte.....
Und Aktienkäufe sind keine Spielereien, sondern gute Geldanalgen, da hast du aber etwas völlig falsch verstanden! Die Börse ist keine Einbahnstraße, es geht nicht ständig nur nach oben! Es gibt auch Rückschläge (Korrekturen genannt), aber der Durchschnitt vieler Jahre ergibt erfahrungsgemäß viel mehr Rendite als irgendein Bankprodukt, und in der heutigen Zeit erst recht! Aber auch hier gilt wie überall: ohne Fleiß kein Preis. Du musst dich schon ein wenig damit beschäftigen, dir gute Aktien auswählen. Das sollte dir dein Geld auch wert sein.

Viele Grüße
Sunnie
ein Beispiel:

"Haspa macht sich fit für die Zukunft" - so hat die Hamburger Sparkasse ihre Pressemitteilung zu den 2018er-Zahlen betitelt. Was man dazu wissen muss: Die größte deutsche Sparkasse macht sich seit anderthalb Dekaden andauernd fit für die Zukunft. 2005 lagerte sie ihre IT an die damalige "Finanz IT" aus (Ziel: "jährliche Einsparungen von 50 Mio. Euro"); 2010 wechselte sie plötzlich zu SAP (Ziel: "eine moderne und auf langfristigen Einsatz ausgerichtete IT-Plattform"); und nun geht es zur "Finanz Informatik" (Ziel, das hat Vorstandschef Vogelsang tatsächlich so gesagt: "Economies of Scale").
Was hat die Selbstertüchtigung gebracht?
Die Cost-Income-Ratio, die in den Nullerjahren mal bei 60% lag (und auf 55% runter sollte), hat sich inzwischen bei 77-83% verfestigt; selbst sein vor fünf Jahren für 2018 formuliertes Ziel ("auf nahe 70% kommen") hat Vogelang deutlich verfehlt (es sind jetzt 78,9%). Besserung? Ist nicht in Sicht. Ein paar Grafiken gefällig? Voilà: Finanz-Szene.de
https://www.presseportal.de/pm/56912/4201868
https://www.der-bank-blog.de/wir-wollen ... ing/30418/

https://www.welt.de/print-welt/article2 ... laute.html

http://finanz-szene.de/analyse-der-kost ... sparkasse/

Die Krise bei Fidor hat 2017 ungeahnte Ausmaße erreicht, wie aus dem Ende vergangener Woche im Bundesanzeiger veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht
110 Mill. Euro Miese
Faule Kredite drücken Fidor Bank tief ins Minus - Garantien verhindern Pleite
https://www.boersen-zeitung.de/index.ph ... Euro-Miese

Fidor-Bank verbrennt in einem Jahr das Doppelte ihres Eigenkapitals
http://finanz-szene.de/fidor-bank-verbr ... nkapitals/

Da fällt uns übrigens ein Freund des Hauses ein, der uns dieser Tage erzählte, er beobachte bei vielen Sparkassen und Volksbanken, dass sie Wertpapiere deutlich über pari kauften und den entsprechenden Schlag, den das dann in der Kaufperiode in der GuV verursacht, in Kauf nähmen, weil man mit den Papieren in den folgenden Berichtsperioden entsprechend das Zinsergebnis ein bisschen aufpäppeln könne. Soll aber jetzt nicht heißen, dass wir dies der Haspa unterstellen, zumal der kräfige Anstieg des Zinsergebnisses im zweiten Halbjahr ja damit nicht erklärt wäre.

...der Online-Ratenkredit-Spezialist Qlick (eine Tochter der nicht mit Easycredit zu verwechselnden Easybank, die zur Bawag gehört, die wiederum Cerberus gehört) dann doch mal livegegangen (Handelsblatt/Paywall)
https://www.handelsblatt.com/finanzen/b ... 6wbg3e-ap2

Die Deutsche-Bank-App "Yunar" hat in den ersten drei Wochen "eine fünfstellige Zahl" von Downloads erreicht und wird künftig von Berlin aus entwickelt
http://finanz-szene.de/yunar-und-die-di ... itteilung/

App Yunar Das Digitalexperiment der Deutschen Bank
https://www.wiwo.de/unternehmen/banken/ ... 25322.html
Yes oder Verimi, netID oder Authada? Welche digitalen Identitäts-Spezialisten haben die besten Chancen im Markt?
https://www.it-finanzmagazin.de/digital ... 019-85368/

Der "American Banker" erklärt, warum Risikokapitalgeber zuletzt so viel Geld in amerikanische Fintechs steckten ...
https://www.americanbanker.com/list/why ... e-fintechs

... während ein anderes US-Onlineportal, nämlich Quartz, vorrechnet, dass trotz dieses Booms sämtliche amerikanische und europäische Fintechs 2018 nur unwesentlich mehr Geld eingesammelt haben als Ant Financial (also der Fintech-Riese aus China) ganz allein.

ANT YOU GETTING BIG NOW
China’s Ant Financial raised almost as much money as all US and European fintech firms combined
https://qz.com/1537638/ant-financial-ra ... nd-europe/

.....über das Frankfurter Fintech Traxpay, das zehn Jahre auf den Durchbruch warten musste.
http://finanz-szene.de/exklusiv-die-ges ... en-musste/

es darf NOCH geschmunzelt werden:
https://www.der-bank-blog.de/dschungelc ... C3%A4glich
renaliebe

...Spaß beiseite

kann ich bestätigen.
Zu meiner eigenen Sicherheit, habe ich bei einer Beratung immer Protokoll
geführt und v. Kd. unterschreiben lassen.
Heute ist es Pflicht zu meiner Zeit noch nicht.
1/8 Prozent weniger bei hohen Risikowerten ist ja schon auch heftig.