Als Kind glaubt man nie altern zu müssen.

Als Jugendlicher, dass jedes Ziel der Welt einem liegt zu den Füssen.

Als Heranwachsender stellt man fest, dass dem Leben oft unbekannte Regeln obliegen.

Als Erwachsener erkennt man den einen oder anderen Traum am verfliegen.

Als alternder Mensch sieht man den Lebensverlauf als ein ungewolltes Geschenk,

um dann als Greis festzustellen, dass Gott des Ganzen ist am lenk.


© A. Z.
Über das Leben..über all die Momente die der Mensch erleben muss...über alles diese gibt es aber etwas was uns leitet und lenkt damit gebe ich dir recht.. doch wer glaubt heute noch daran?
Ich glaube daran.

Diese " Lenkung " zu beschreiben ist allerdings schwierig mit Worten auszudrücken.

Mein Gefühl für die Lenkung schätze ich sehr.
Steinfee hat geschrieben: Über das Leben..über all die Momente die der Mensch erleben muss...über alles diese gibt es aber etwas was uns leitet und lenkt damit gebe ich dir recht.. doch wer glaubt heute noch daran?



ich
Lenker/ Lenkerin

Das ist doch der Mensch selbst. Wozu hat er ein Hirn, Hände und das Wissen das uns schon als kleines Kind erwächst?
Der Mensch setzt sich kaum hinter das Steuer eines Autos und sagt: „Schön hab ich eine/n LenkerIn jetzt läuft's wie es laufen soll“.
Damit wir, wenn wir nicht bremsen oder Gas geben wo's nötig ist, sagen können, ich hab mich damals nicht zu Diesem und Jenem entschieden, es war mein Lenker, meine Lenkerin?
Es ist scheinheilig unser Tun und unser Verschulden oder auch unser gutes Wirken einem Lenker/ einer Lenkerin anhängen zu wollen.
Jedes eigene Handeln und nicht Handeln hat eine Wirkung. Niemand ist nur Händler, Handlanger oder Opfer und unser Chassis lenken wir doch am liebsten selbst.
ich denke mal, da ist ein gewaltiger unterschied zwischen alle verantwortung abgeben, eigenverantwortung, selbstbestimmung, aber in letzter konsequenz nicht alle fäden selber in der hand zu haben ...alle nicht ....viele ja .....
Ich bin der Meinung, beide Ansichten, sowohl die von mehusae bzw. diejenige von Donna Toscana sind zu respektieren. Schlussendlich hat jeder Mensch für sich allein zu entscheiden, was er für richtig und wahr hält.
ich hatte vor einiger zeit zu diesem thema mal etwas in kurzform geschrieben, hatte es heute morgen in dem thread "schreiben wir" eingestellt, dann gebe ich es hier auch nochmal hin ....

natürlich hat jeder seine eigene meinung, die auch zu respektieren ist

FRAGEN AN MICH SELBST


schwimm ich mit dem fluss
oder schwimme ich dagegen

nehm ich von der sonne einen kuss
oder lieber nen tropfen vom regen

will ich dich lieben oder will ich dich hassen
dich küssen oder schmeissen mit tassen

will ich die welt umarmen oder in trauer versinken
will ich bittren kelch oder aus dem füllhorn trinken

überlege oft, will ich dies oder will ich mal das
will ich stabilität oder will ich nur spass

will ich lieber alleinsein oder lieber zu zweit
zu was wäre ich in letzter konsequenz bereit

mal mag ich lachen und auch mal traurig sein
gefühle zeigen, denn das leben ist mein

wähl ich den tod oder wähl ich das leben
liege ich richtig oder auch mal daneben

die entscheidung liegt immer bei mir allein
manchmal ist es schon schwierig und auch fast gemein
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und natürlich, die entscheidung über leben und tod ist nur bedingt, man kann innerlich in eine richtung steuern, in letzter konsequenz nicht.
darüber hat ein anderer die entscheidung .....und ist der steuermann
Hallo Donna Toscana,

sehr schön formuliert, ist das von Dir ? Bin größtenteils ähnlcher Ansicht obwohl

ich denke, dass viele Entscheidungen von uns im voraus und unterbewußt getroffen werden.

LG
ja, das ist von mir .....

und ja, manches weiss man auch im voraus .... und folgt diesem weg
@Donna Toscana, sehr schön geschrieben, gefällt mir :D
freut mich, agapos, mercie ..... :)
mal mag ich lachen und auch mal traurig sein
gefühle zeigen, denn das leben ist mein



Niemand mag (will beabsichtigt) traurig sein und Gefühle sind nicht Empfindungen.

Das „Leben“, was ist das? Nicht mal DEIN Leben, deine Existenz gehört dir.

Dein Körper schon aber da wo du während deines Lebens drinn stehst das ge-
HÖRT niemals nur dir alleine.
Das heisst:
Was du hörst, hören viele Andere auch, was du siehst und empfindest, (er)leben Andere auch.

Was du einatmest haben Andere ausgeatmet, was du ausatmest, atmen Andere ein.

Was DU tust oder unterlässt, bleibt nie ohne Wirkung auf Andere.
Deshalb KÖNNEN alle deine Fragen schon vom Einzelnen gestellt und dessen Inhalt bewirkt oder auch nicht bewirkt werden aber ist das beglückend?

Ich stelle Rückfragen, weil philosophieren nachdenken und nachfragen bedeutet, vorallem „über's Leben“, alles Lebendige.
Es ist gemeinsame Suche nach Antworten.

https://www.youtube.com/watch?v=TNaYTUUIESA
mehusae,

zu diskussionen, philosophischen, wirst du dir wohl jemanden anderen ausschauen müssen, auch wenn ich das geschrieben habe.
einfach ...weil ich meinen grund habe, gegründet bin .....der aber einen anderen ansatz hat, und der im leben ... und auch im sterben ....für mich passt. nur schreibe ich hier selten über gott, manchmal ja, aber selten. <

nun, trotzdem, auch traurige gefühle sind lebensgefühle ....die ich nicht ablehne. und auch nicht missen möchte, auch wenn sie sich niemand wünscht.
es ist gut, sich zu fühlen, mit ALLEN gefühlen, auch mit den traurigen.

und natürlich hat mein leben, das, was ich mache und tue, auswirkungen auf andere, warum sagst du mir das, das ist mir wohl sehr bewusst.

und die luft, die ich atme .....atem ist leben ....und es obliegt mir nicht, mit den atem selber zu geben und auch nicht zu nehmen, dafür ist wiederum jemand anderer zuständig.

"Deshalb KÖNNEN alle deine Fragen schon vom Einzelnen gestellt und dessen Inhalt bewirkt oder auch nicht bewirkt werden aber ist das beglückend?"
den oberen satz habe ich nun nicht verstanden. was du damit sagen möchtest.
@Donna Toscana
„zu diskussionen, philosophischen, wirst du dir wohl jemanden anderen ausschauen müssen, auch wenn ich das geschrieben habe“

Schade, dann hast du dich, so vermute ich mal, im Forum geirrt.

Es ist keine Meinung, es ist eine Frage.