Das könnte man auch positiv sehen, also dass es Dir als Nichtpremium überhaupt möglich ist zu schreiben. Drei Kommentare sind immerhin etwas. Und die Plattform muss sich ja auch irgendwie finanzieren, oder?

Alles Gute für Dich! :D
Wolly 15:32.....Ein bisschen kann ich dich ja verstehen. Früher habe ich mir keine Gedanken um das Älterwerden und den Tod gemacht. Nach meiner Trennung mit Mitte 50 fing es dann an. Aber man darf dem keinen Raum geben..dem Jungbleiben hinterherlaufen (im wahrsten Sinne des Wortes) wird nichts bringen...schafft keiner.
"Überflüssigerweise hat sich zu den altersbedingten Baustellen, in den letzten Jahren noch 2 unangenehme Krebserkrankungen dazu gesellt, die unter ärztl. Beobachtung stehen, mich aber noch nicht in keiner Weise einschränken."

Jetzt versteh ich Deine Ängste besser!
Hallo Wolfgang,

Danke für Deine ausführliche Rückantwort. Lass‘ uns morgen speziell über die Aussagekraft der „optischen Bewertung“ und das Thema Motivation beim Sport bzw. zur gesunden Lebensweise (was immer das auch für jeden einzelnen bedeuten mag) diskutieren.

Vielleicht nur ganz kurz: Von dem ausgehend, was Du geschrieben hast, glaube ich nicht, dass Du in einem Umfeld lebst, das Dich nach dem Aussehen Deiner Abs, Traps, Pecs und Delts bewertet oder wo Deine Leistung beim Bankdrücken eine Rolle spielt. Den echt unnötigen Druck machst Du Dir mehr oder weniger selber. In dem Zusammenhang verstehe und begreife ich Deine Angst vor dem Alt-Werden (eigentlich eher Angst vor dem Älter-Aussehen).

Lass uns im Neuen Jahr das Thema wieder aufgreifen. Jetzt erst einmal „Guten Rutsch!“ und einen stressarmen Neujahrsmorgen.
aus "Fühlen, Denken, Handeln" acul vom 01.01.2019

Das ist der wichtige Unterschied:
Ich mache mir berechtigte Sorgen. (Anlass nachvollziehbar, vernünftig).
Ich habe einen erhöhten Angstlevel (Amygdala) und "ergreife" jede Gelegenheit zum Sorgen machen. Ein ständiges Gedankenkarussell mit schnell wechselnden Anlässen = Generalisierte Angststörung. Erhebliche Einschränkung der Lebensqualität.
Felix
Guten Morgen und alles gute zum Neuen Jahr,

du fragst, ob ein Forumsmitglied deine Ängste nachvollziehen kann.

Ich möchte gerne einfach meine Gedanken dazu schreiben, also keine Ratschläge geben.

Ich kann einen Teil deiner Ängste nachvollziehen. Aus eigenem Erleben.
Eine Krebsdiagnose knallt uns eben unsere Endlichkeit ziemlich erbarmungslos um die Ohren. Dazu kommen dann noch altersbedingte Veränderungen/Einschränkungen.

Bis zu einem gewissen Grad kann man da noch gegensteuern, aber es gibt Dinge die lassen sich nicht aufhalten.

Mein Thema in dieser Situation war das Loslassen. Angefangen von dem Wunsch/der Vorstellung putzmunter, gesund und gut aussehend steinalt zu werden.

Ich hatte diese Situation mit Ende 40. Was hab ich gemacht? Ich hab mich meinen Ängsten gestellt. Habe mir, als ich mental dazu in der Lage war, vorgestellt, was schlimmstenfalls passieren kann. Hab meine Beerdigung in Gedanken organisiert, mir das Leben meiner Kinder ohne mich vorgestellt und mich von meinem bis dato gesunden und gut funktionierenden Körper verabschiedet.

Habe in dieser Zeit zwei "Leidensgenossinen" verloren, die deutlich jünger waren als ich und gelernt, demütig und dankbar zu sein. Dankbar für alles, was ich noch habe und kann. Es verändert sich alles. Jeden Tag. Ich kann nichts aufhalten. Kann aber, das was ich noch habe und kann anders genießen als vorher.

Das sind meine Gedanken zu deinen Ängsten. Vielleicht können sie deine Tür ein wenig öffnen. Hindurchgehen musst du selber.

Ich wünsche dir viel Kraft!
Hallo Wolfgang,

Gesundes Neues Jahr! Mal sehen, was es uns bringt und was wir selber daraus machen können.

Damit wären wir auch gleich beim Thema „Motivation“ und den beliebten guten Vorsätzen für das neue Jahr.

Es ist mir ziemlich verständlich, wenn Du schreibst, dass Du in zunehmendem Maß die Freude am Kraftsport verlierst und Deine Disziplin auch in Richtung „Gesunde Lebensweise“ etwas leidet.

Es ist ja ziemlich einfach, motiviert zu bleiben, wenn man die Erfolge selber sieht und dann auch noch „Lob“ von außen erhält, das einen noch mehr bestärkt und motiviert. Die Frage ist aber doch, was Du für Dich selber als „Erfolg“ definierst. Das, was bei dem „jungen Wolfgang“ durch den Kraftsport sehr gut für Dich und andere sichtbar war, wird sich im Lauf der Jahre etwas geändert haben. Das äußere Erscheinungsbild des „jungen Wolfgangs“ jetzt im „Alter“ beibehalten zu wollen ist natürlich von vornherein zum Scheitern verurteilt und der Frust ist vorhersehbar.

Trotzdem brauchst Du doch nicht auf Erfolgserlebnisse und damit verbunden Motivation zu verzichten. Warum probierst Du nicht einfach Übungen aus, die Du bisher nicht gemacht hast? Da gibt es keine rückwirkenden Vergleichsmöglichkeiten und Du kannst leistungsmäßige Fortschritte verzeichnen (vielleicht nicht unbedingt „optisch“ für andere sichtbar, aber wie wichtig ist Dir denn das Urteil von anderen wirklich?).

Ein Beispiel aus meinem Leben: Vor nicht allzu langer Zeit habe ich richtig deutliche Leistungsrückgänge beim Training festgestellt. Die waren nicht nur vorrübergehend, sondern wurden immer deutlicher. Da ich mein Training seit Urzeiten für mich selbst dokumentiere und die Übungen als solche auch nicht großartig gewechselt habe, musste ich ziemlich gefrustet feststellen, dass meine maximalen Trainingsgewichte z.T. unter denen lag, die ich früher zum Aufwärmen genommen habe. Ich konnte machen, was ich wollte, es wurde nicht besser und die Anzahl/Schwere der Verletzungen nahm zu. Das Prinzip „No pain, no gain“ funktionierte plötzlich nicht mehr.

Aufhören wollte ich aber auch auf keinen Fall – allerdings ging gar nichts mehr. Also habe ich eine Weile mit meinem Problem rumgehadert und selber gemerkt, dass meine Unzufriedenheit und der Frust auf ziemlich alle anderen Lebensbereiche überschwappte und ich mit meiner für mich untypisch „schlechten Laune“ auch andere Leute mit runterzog.

Ich habe für mich den Ausweg im Training mit Kettlebells gefunden. Das hatte ich früher nie gemacht, also gab es keine rückwärtsgerichteten Vergleiche. Kleine Fortschritte und damit für mich schon Erfolge – wenn auch nur kleine – mache ich, aber eben nicht unbedingt im „optischen“ Bereich, der für Dich so wichtig erscheint.

Für mich war aber wichtig, dem Frust und der allgemeine „Unzufriedenheit“ den Kampf anzusagen. Das hat soweit ganz gut funktioniert.

Im Hinblick auf Deine angesprochenen Erkrankungen kann es nur gut sein, Deine sportlichen Aktivitäten und die allgemein gesunde Lebensweise nicht aufzugeben. Das wäre für Dich selber mit Sicherheit das falsche Signal.

Der Jahresbeginn ist doch eine gute Zeit, sich neuen sportlichen Herausforderungen zu stellen. Vielleicht kannst Du ja mit Deinen neuen Aktivitäten auch Deine Partnerin begeistern und sie macht gleich mit. Wäre das nicht toll?
Angst ist sehr individuell. Psychisch bedingt. Für Andere oft nicht nachvollziehbar.Jeder lebt in seinem persönlichen Grauen.
@DasBoese,
mit wenig Worten beschreibst Du treffsicher die schreckliche Szenerie:
Gesund, nicht arm. Doch, die Sorgen um jede Gelegenheit versauen mir vollkommen die Gegenwart, und wie! Ich leide schlimmer, als hätte ich die schwerste Krankheit.
Ein Paradebeispiel ist der berühmte Siegmund Freud. Ihn überfielen fast ununterbrochen über seine Lebensjahre furchtbarste Todesängste und unerträgliche Reiseängste. Er versuchte es erfolglos mit Psychoanalyse. Er sah es dann ein, das hilft bei Angststörungen nicht. Für diese Erkenntnis verdient er meinen großen Respekt.
Felix
Dies ist ein schwieriges Thema, weil man zuerst einmal die Begriffe sauber trennen sollte, weil sich danach ja auch die Auswege zeigen.
Dieser Text stammt aus früheren Zeiten und ich habe ihn mal hier hereingesetzt, weil er hilfreich sein könnte, bei einer Unterscheidung der Seelenlage..

Es gibt nämlich Furcht oder Phobien und die Ängste oder Paniken


Furch beruht auf der Zukunftserwartung und Angst aus derselbst erlebten und konkreten Vergangenheitserfahrung

Es ist eigentlich schon erstaunlich, dass gerade heute, wo es uns allen doch scheinbar so gut geht, wie noch niemals zuvor, fast jeder fünfte Mensch unter plötzlichen Angstanfällen, Panikattacken und dauerhaften Phobien leidet. Unsere auf sexuelle Freizügigkeit oder zivilisatorischen Wohlstand, Konsum und finanzielles Wohlergehen getrimmte >>dämonokratische<< Gesellschaften, scheinen ja geradezu, trotz all ihrer Versicherungs- und Sozialsysteme, diese vielfältigen Lebensängste eher zu verstärken und zu befördern, anstatt sie beheben zu können.

Woher kommt das, oder anders gefragt, warum ist das so.

Wenn Geld (Mäuse), Konsumgier und Egoismus zu Abgöttern werden, dann versteinern nun einmal unsere Herzen.
Seit Jahren kann man einen steten Zuwachs der allergischen und/oder autoimmunen Erkrankungen des physischen Körpers beobachten. Allein schon das ist der reale und körperliche Ausdruck dafür, daß bei unserer heutigen Lebensweise irgend etwas komplett falsch läuft..
Jeder Zweite leidet mittlerweile schon an irgendeiner körperlichen Unverträglichkeit und jeder Dritte kann schon nicht mehr normal schlafen!
Viele Mediziner vermuten, dass die ganzen körperlichen Allergien der >>somatische Ausdruck<< == der Leidensausdruck der menschlichen Psyche im Körper ist. Auf diesem Gebiet hat Herr Dr. Hamer mit seinen beiden, bahnbrechenden Büchern >> Vermächtnis einer neuen Medizin << großartiges geleistet und damit das uralte Wissen seiner nordischen Vorfahren mit wunderbaren und allgemeinverständlichen Worten erneut bewiesen und zeitgemäß interpretiert.
Ich betone immer wieder ausdrücklich, daß meiner Meinung nach Dr. Hamer eigentlich nur uraltes, schamanisches Wissen neu interpretiert, vertieft und dazu auch noch schlüssig bewiesen hat. Er verdient großen Dank dafür und ich vergleiche ihn daher auch gerne mit Hahnemann, dem sogenannten Entdecker der Homöopathie, der auch uraltes Heilwissen auf eine neue Therapie-Ebene gehoben hat. In früheren Zeiten, als der Mensch noch viel ganzheitlicher dachte und lebte, kannte man alle Krankheiten und natürlich diese seelischen Probleme auch schon, doch man bewertete sie anders und man hatte andere Möglichkeiten sie im Griff zu behalten, weil man zumindest die wahren, psychischen Gründe und Ursachen für diese ganzen somatischen Krankheitsprozesse erkannte.
Heute meinen jedoch unsere Mediziner und Wissenschaftler, sie müßten das Rad wieder neu erfinden. Dabei wollen sie doch eigentlich nur neue Dinge erfinden, die sie den Menschen als hilfreich verkaufen können. Die wahren Probleme der Menschheit haben sich eigentlich nie geändert, sondern nur die Lebensumstände in denen die auftauchen. Deshalb müssen die heutigen Forscher und Wissenschaftler, mit ihrer Arbeit hauptsächlich nur ihren eigenen Arbeitsplatz sichern und dazu brauchen sie nur die Dinge zu erfinden, die sich teuer verkaufen lassen und mit denen riesengroße Gewinne erzielt werden können. Nur dafür werden sie schließlich bezahlt, nicht für die Lösung der Probleme, im Gegenteil, wenn die nämlich verschwinden würden, dann wäre ihre ganze Arbeit umsonst. Besser ist es da sicherlich, die alten Probleme einfach mit neuen Namen zu belegen und in Hunderte von Variationen, des immer gleichen Themas, zu zergliedern.
Die heutige Ursachenforschung zäumt dabei natürlich das Pferd wieder einmal gekonnt von hinten auf und es werden nur die Fragen gestellt, deren Beantwortung eigentlich niemand interessiert.
Im besten Fall liefert sie Antworten, mit denen sich Geld machen läßt. Zumeist sind es jedoch Antworten auf Fragen, die weder interessieren noch überhaupt je einer gestellt hat, weil sie nämlich nichts mit unserem Leben zu tun haben oder irgend etwas an unserem Schicksal verändern oder sonst bewegen können. Eigentlich werden wir doppelt beschissen. Zu erst zahlen wir viel Geld für die Entwicklung neuer Produkte und anschließend auch noch die Beseitigung ihrer fast immer auftretenden Nebenwirkungen. So erfindet man, auch ständig irgend welche neue Krankheiten oder Syndrome, nur weil man wieder einmal neue, chemische Verbindung gefunden hat die angeblich wirksam sind. Auf dem Arzneimittelmarkt lassen sich eben die besten Gewinne erzielen. Oder man schaut, auf der anderen Seite, einfach wo es einen lohnenden Markt, z. B. viele Kranke gibt und sucht dann nach irgend einem passenden, chemischen Mittelchen, das es bisher so noch nicht gab (wegen der Lizenzgebühren und dem Patentschutz), um es dann als Problemlösung, durch Indikationsvorgaben, am Markt durchzusetzen.
Ob dem Patienten mit dem Mittel wirklich geholfen wird, ist dabei eigentlich egal. Hauptsache ist, daß er nicht daran stirbt, und die Ärzte und Krankenkassen an eine Wirkung glauben können. Dabei wird zumeist nach dem Motto gehandelt, daß das beste Mittel gegen Kopfschmerzen ein Schlag mit dem Hammer auf den Daumen des Betroffnen ist. Der Mensch kann sich eben nur auf einen Schmerz, den stärkeren, konzentrieren und für die unnötigen Schmerzen im Daumen hat man aber schließlich das richtige Schmerzmittel.
So ist dann zwar der Kopfschmerz verschwunden, wegen dem stärker schmerzenden Daumen, und dieser wird dann seinerseits schmerzfrei durch das angebotene Mittel. Folglich ist der Kopfschmerz so richtig therapiert.
Jeder klar denkende Mensch begreift, daß er diese Art von wissenschaftlicher Ursachenforschung oder medizinischer Versorgung eigentlich gar nicht braucht. Denn schließlich ist ja alles schon bekannt und genügend Möglichkeiten sind auch vorhanden. Es gibt mit Sicherheit immer irgendwo auf der Welt längst bekannte und natürliche Heilmittel gegen jede Art von Erkrankung, aber mit diesem kulturellen oder traditionellen Menschheitswissen läßt sich ja heutzutage kaum noch etwas verdienen. Maximale Geldwertschöpfung aus dem Leiden und mit den Ängsten der Menschen ist heute die wichtigste Maxime der Pharmagroßkonzerne.
Diese betreiben daher das Gegenteil von Aufklärung, denn je mehr und besser man das uralte Menschheitswissen zerstören, vernichten oder verbergen kann um so besser kann man seine Chemiekeulen verkaufen. Und wo dies nicht so recht gelingt, kann man es zumindest der breiten Masse verheimlichen oder wenn es möglich ist, das alte Heilerwissen entweder als Aberglauben, Kurpfuscherei oder unseriöses Laiengeschwätz darzustellen.
Je besser das mit Gesetzen gegen die Kurpfuscherei und den Richtlinien für die Marktsteuerung gelingt, um so kräftiger und höher werden in Zukunft die ungeteilten Umsätze der Pharmaindustrie sein können. Pharmaindustrie und die echte Heilkunst sind in den letzten hundert Jahren zu erbitterten Feinden geworden und Ärzte zu Erfüllungsgehilfen der Medizinmaffia.
Die Schlachtfelder sind heute nicht nur die Märkte der realen Humanmedizin und der körperlichen Gesundheit, sondern auch die der menschlichen Psyche und der geistigen Freiheit.
Als bestes Beispiel dafür, kann das sogenannte Wundermittel Ritalin gelten und die eigens nur dafür erfundene sogenannte psychosoziale Störung, mit dem Namen ADS = Aufmerksamkeit Defizit Syndrom. ADS ist in Wahrheit jedoch nur die kindliche Antwort auf eine dumpfe Gesellschaft, gestreßte Eltern und doofe Lehrer, die überhaupt keine Lust mehr verspüren sich mit Kindern zu beschäftigen..
Das wirklich Schlimme daran ist jedoch, daß Ritalin° eine sehr gefährliche Droge, nämlich ein legales Kokainderivat ist, das man den heranwachsenden Kindern gibt, um sie zu antriebslosen hirnamputierten Zombies zu machen. Selbst die beweisbaren Hirnschäden werden verschwiegen oder billigend in Kauf genommen, weil sie ja später einen sehr guten Markt, für mit Sicherheit sündhaft teure Antidepressiva, schaffen werden. Außerdem ist von der illegalen Droge Kokain mehr als genug auf dem Mark.
Es wird täglich von der Polizei in so großen Mengen beschlagnahmt, daß es in großen Mengen entsorgt werden müßte.
Das übernimmt natürlich mit großer Freude und dickem Entgeld die Pharmaindustrie und damit ist für sie allein schon der Rohstoffpreis, für das sogenannte psychoaktive Medikament Ritalin minimal. So läßt sich heute noch unglaublich viel mehr Geld verdienen als mit der Droge Kokain, weil man es als Medikament auf Kassenrezept verkaufen kann. Die armen Kinder, denn so wird ihnen schon sehr früh das Gehirn geschädigt.
Das wirkliche Problem ist jedoch, daß die Kinder heute eigentlich alle Erwachsenen bei deren Lebensauffassung stören. Ihre Eltern und Lehrer fühlen sich von Kindern immer bei ihren egoistischen und ungehemmten Streben nach Geld und Konsum gestört. Und ihre Lösung und Antwort auf dieses ständige „Problem“ mit den Kindern, ist der Pharmaindustrie sei „Dank“, eben das Medikament Ritalin° der Firma Roche, die es nur allzu gerne an jedes Kind verkaufen würde.
Das ist ein klares Zeichen für die geistige Finsternis in unseren Herzen und genau deswegen brennt heutzutage schon in jedem dritten Haus, die ganze Nacht über, irgend ein erhellendes Licht.
Man fürchtet sich zwar vor der nächtlichen Dunkelheit, weil man im Dunkeln nämlich nichts sehen kann und dadurch auch keine Kontrolle über sein Umfeld hat. Die reale Dunkelheit der Nacht und die Finsternis in den Höhlen waren seit Anbeginn des menschlichen Denkens und Erinnerns wohl deshalb immer mit Angst besetzt, weil dort die todbringenden Feinde lauern konnten. Angst vor Dunkelheit und Finsternis gehört zu unserem genetischen Erbe und wir haben sie zu Synonymen für den bis heute immer noch urplötzlich zuschlagenden Tod und sich an uns anschleichende Gefahren und Feinde, die uns Menschen früher auch ganz real töten und auffressen konnten. Besonders groß waren sicherlich die Gefahren, wenn man alleine war und auf den Schutz der Horde verzichten mußte. Wir haben zwar mittlerweile alle größeren und gefährlichen Tiere aus unserem unmittelbaren Umfeld entfernt, uns dann aber mit noch viel gefährlicheren Dingen und Gegenständen umgeben.
So sterben heute wahrscheinlich an einem Tag mehr Menschen durch den Straßenverkehr, an Elektrizität oder Maschinen, als überhaupt jemals Menschen von irgendwelchen Raubtieren gefressen wurden. Eines bleibt aber auch heute noch als genetisches Erbe oder biologische Verhaltensweise erhalten. Es ist die Angst vor dem Alleinsein, oder wirklich allein zu sein. Je mehr jemand aus egoistischen und individuellen Gründen seinen eigenen Weg alleine gehen will, um so größer werden die Ängste, weil diese Lebensweise unbiologisch ist. Diese Ängste sollen uns ja nur veranlassen mit aller Macht Anschluß an andere Menschen zu suchen.
Doch was soll es, die Welt ist nun einmal so wie sie von der Mehrheit der Menschen gewollt wird und als Einzelner kann man sich darin nur so gut einrichten, wie man es eben vermag. Und genau hier beginnen die Ursachen für die Ängste, denn genau das gelingt heute immer weniger. Und genau daraus entstehen all die Ängste, Phobien und Paniken, weil der Mensch seine eigenen Unzulänglichkeiten und Unfertigkeiten beim „Sich An- und Einpassen“ in die Gesellschaft der Mitläufer als eigenen Kontrollverlust erleben muß.
Nur die Gier nach körperlichem Lustempfinden, bindet die menschliche Seele energetisch an den Körper und damit auch an die physische Existenzebene.
Nur die von einem, physischen Körper erzeugten Energien und Emotionen können unsere Seelenkinder wirklich ernähren und damit auch zu weiterem Seelenwachstum veranlassen. Leider ist es den Seelenkindern dabei fast egal, ob es sich um positive oder negative Emotionen handelt, weil es die sogenannten „gute oder schlechte“ Energien überhaupt nicht gibt.
Energie an sich ist völlig wertfrei und wirklich einfach nur Energie. Gut oder schlecht kann nur der Zweck sein, für die man sie einsetzt.
Wenn ein Mensch in seinem täglichen Leben zu wenig körperliche oder emotionale Energien produziert, dann beginnen seine Seelenkinder einfach zu rebellieren und das findet seinen sehr realen Ausdruck eben in den psychosomatischen Erkrankungen, in der Flucht in die verschiedensten Süchte, oder eben in Panik- und Phobieattacken. Denn sie zwingen den menschlichen Körper dazu, die von seinen Seelenkindern gewünschten Energiearten zu erzeugen, die gebraucht werden.
Die Ängste und Paniken sind dabei die stärksten Antriebsmotoren, neben dem der echten und schützenden Liebe. Allerdings kann man Ängste und Paniken immer alleine und ohne jeden Grund haben, die Liebe jedoch nicht. Ängste und Paniken sind also geradezu der Ausdruck von Verlassenheit und Einsamkeit.
Bevor man nun die Seelenkinder als ADS geschädigt ansieht und sie mit Arzneidrogen ruhig stellen will, sollte man erst einmal erkennen, welches von unseren 22 Seelenkindern, eigentlich Probleme hat.
Sowohl die Art der Störung sowie das betroffene Körperorgan als auch die Körperregionen geben dem Wissenden klare Hinweise darauf, um welche Seelenkinder es sich zu einen dabei handelt, und zum anderen ob sie energetisch unter- oder überversorgt sind. Es ist eine der Aufgaben unseres menschlichen Geistes die Symbiose zwischen Körper und Seele während und in jedem körperlichen Lebenszyklus immer wieder aus- und anzugleichen. Die Resultate dieses Einwirkens oder dieser Aufgabenstellung können wir als Lebens- oder Schicksalsereignisse erfahren. Soviel zu den allgemein bekannten Grundlagen der Angstforschung.
Doch wir gehen einen anderen, besseren Weg, denn wir unterscheiden viel genauer zwischen den einzelnen Seelenzuständen und daher kennen wir auch die besseren Wege zu ihrer Behebung, weil sie dadurch wirklich berechenbar geworden sind.

Doch zunächst die Zuordnungen und Unterscheidungen von Angst, Phobie, Panik und Furcht.

Furcht: Sie basiert auf unseren Hoffnungen und Wünschen und sie ist daher nur ein rein intellektuelles Problem, das seine Wurzeln in unserem Denken, unserer Welt- und Wertvorstellung hat. Loki ist die Furcht bestimmende Planetenkraft, des Merkurs, aber auch die Winkelaspekte von Halb- und Eineinhalbquadraten zu den entsprechenden Emanationspunkten.

Ängste: Sie basieren auf sehr frühen und realen Erfahrungen, die ins Vergessen und damit ins Unterbewußte verdrängt wurden. Die Summe aller menschlichen Vernichtungsängste werden in dem Untergangspunkt des Planeten Atlantis gesammelt und vereint und dann je, nachdem welche Aspekte zu den anderen Befindlichkeiten gebildet werden, wirken sich dann die Ängste entsprechend der dabei entstehenden, energetischen Entsprechungen aus. Die Konjunktionen scheinen die ihnen entsprechenden, astrosophischen Winkel zu sein.

Phobien: Sie basieren, wie die Neurosen auf energetischer Unausgeglichenheit, es kommt entweder zu Kurzschlüssen (Migräne) oder zum psycho-energetischen Zusammenbruch wie bei der Manie. Die Walküren (Planetenknoten des Mars) scheinen hierbei bestimmend zu sein, das Quinkunx der ihm entsprechende Winkelabstand.

Panik: Sie beruht auf dem entsetzlichen Gefühl von innerer und äußerer Leere und Verlassenheit, oder in der Vorstellung von hoffnungslosem >>Verirrt – Sein<< in der Wildnis oder Einsamkeit der eigenen Gefühlswelt. Die Planetenkraft Skuld (Saturn) zeigt uns in ihren Aspekten die Gestaltung und Art der Panikattacken an. In dieser Planetenkraft finden auch alle endogenen Depressionen ihren wahren Ursprung, weil sie unter anderem auch die Schwelle zu unserem kollektiven Unterbewußtsein symbolisiert.

Hoffnungslosigkeit und Zukunftsangst finden ihre häufigsten Entsprechungen horoskopmäßig entweder bei Iduna oder Atlantis.

Besonders schlimm ist es für die Betroffenen, wenn mehrere Seelenebenen zugleich angesprochen und/oder viele Ereignisfaktoren eintreten! Dann kann der Leidensdruck auch ohne äußeren Anlaß so unerträglich werden, daß unter Umständen ein Freitod als einziger Ausweg gesehen wird.
Doch wie schrieb schon der Dichter Hölderlin: >>Immer da wo das Verderben ist, läßt ein gütiger Gott auch das Rettende sein<<. Besser weiß es der Volksmund, wenn er sagt: >>Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!<<.
Hallo zusammen und allen für das Jahr 2019 (und noch für viele Jahre mehr)
alles Gute und Gesundheit.
War einige Zeit unterwegs und habe jetzt hier einiges zu lesen bekommen.
Möchte mich auch schon hiermit recht herzlich für die vielen Infos, persönlichen Erfahrungsberichte,Tips, Gedanken usw. zu meinem Thema bedanken.
Z.Zt. muss ich noch mit der Anzahl meiner Antworten "knausern" und die sollten deshalb wohl überlegt sein.
Das Forum und seine Mitglieder machen auf mich einen ausgezeichneten Eindruck und die die bisher überdachte Premium-Mitgliedschaft rückt entsprechend näher.
Liebe Grüße
Wolfgang
Hallo Wolfgang...

ich wähle jetzt diese persönliche Anrede, weil du deinen Namen hier auch öffentlich gemacht hast ...

du fühlst dich eingefangen in der Angst, nicht mehr so jugendlich herüber zu kommen, wie du dich im Inneren fühlst? Na sag mal, das geht ja nicht nur dir so. Im Kopf bin ich soviele Jahre jünger, na jedenfalls so wie ich mich empfinde ;)
Meine Gedanken sind jung, viel jünger als mein Körper, das ist eine Empfindung, die ich mitgenommen habe... aber ja und? Was macht mich aus? Mein Körper oder mein Ich im Denken und Erleben?

weisst du, vor 18 Jahren nach einem Bootsunfall war ich körperlich wieder hergestellt und dann kamen die Panikattacken... ich habe sie gehasst. Keine Kontrolle zu haben über diese Ängste... Ängste vor dem Einschlafen, Ängste über Brücken zu fahren ... völlig unvorstellbar für mich, solchen Ängsten und Panickattacken ausgesetzt zu sein.

Es wurde hier schon erwähnt, sich damit auseinanderzusetzen, ist der Weg hinaus. Du schaffst das ...
Hallo Wolfgang,

Ich wollte nur einmal nachfragen, wie es Dir geht. Du bist ja im neuen Jahr sehr schweigsam geworden – ich hoffe trotzdem sehr, dass alles im „Grünen Bereich“ ist.

Lass‘ doch wieder mal kurz etwas von Dir hören. Du kannst ja auch die Mitglieder, mit denen Du Dich vielleicht austauschen möchtest, per PN kontaktieren.

Liebe Grüße,
Patriarch

1 von 3
Lieber Wolfgang!

Sehr mutig, so über seine Ängste zu sprechen - die wir ja sicher alle irgendwie haben oder? Angst vor der Einsamkeit, vor Krankheit und Tod, nicht mehr gebraucht zu werden, ....

Bei mir haben vor einigen Jahren Jobverlust, Scheidung und Krankheit auf einmal zugeschlagen - da hatte ich die Wahl zu verzweifeln oder Neustart mit dem anderen Leben, das sich aus dieser Krise bietet - und es ist ein schönes Leben geworden. Krise als Chance :-).
Musste nur lernen, nicht an meinen bisherigen Wünschen und Vorstellung krampfhaft fest zu halten, sondern schauen, wo mich mein neues Leben so hin trägt, mich neu orientieren - wer bin ich, was macht mich glücklich - sicher Schwerarbeit, lohnt sich aber.

Fühle mich gebraucht bei meiner Tätigkeit im Sozialbereich und als Hundesitterin, mache Urlaube in der Gruppe (Rad fahren, Wandern), genieße unsere neu gegründete Frühstücksgruppe in 50-plus :-), ...und dazwischen bin ich auch gerne für mich alleine. Man kann in der "Krise" stecken bleiben oder mutig Neues anfangen.

Als ich Angst hatte, nicht mehr gesund zu werden, fragte ich mich, was ich noch schnell machen möchte - und schon gab es neue Ziele.
Wolfgang, was wolltest du schon immer machen, wovon träumst du - oft sind es verrückte Sachen - man sollte sie trotzdem wagen.

Tatsache ist - wir können das alt werden nicht aufhalten, wir sehen unser Dasein begrenzt - daher ist sie aber um so wertvoller.Wir haben noch die gleiche Zeitspanne zur Verfügung, ob wir sie mit Angst verbringen oder sie für schöne Dinge nutzen.
Dale Carnegie schreibt in seinem Buch "Sorge dich nicht - lebe": Wir sollen in zeitdichten Schoten leben - jeden Tag nur vom Aufstehen bis zum Schlafengehen versuchen glücklich zu sein, schönes zu erleben, auf uns zu schauen, ...
- und sich nicht über die nächsten 10 Jahre Sorgen zu machen.

Mir hat letztens eine junge Frau einen Platz in der Straßenbahn angeboten - ich war kurz schockiert - dachte auch immer, ich schau noch viel jünger aus, als ich bin - danach musste ich über mich selbst lachen - "Humor ist auch so ein Schwimmgürtel auf dem Strom des Lebens".

Der Körper verändert sich ja - aber wenn wir abenteuerlustig und neugierig bleiben und mit offenen Augen durchs Leben gehen für die vielen schönen Dinge, die es jeden Tag gibt, strahlen wir das auch aus.

Du holst dir Unterstützung, um vielleicht auf andere Wege zu kommen und das Leben wieder genießen zu können - finde ich gut - Entwicklung ist Arbeit und oft nicht einfach, aber auch spannend!

Wolfgang ich wünsche dir alles Gute!
Hallo Wolfgang
Deinen Thread-Eingangstext empfinde ich als mutig und ehrlich.....

und dementsprechend ehrliche Antworten hast Du bekommen......

solche Beiträge wie diese hier - das ist ein Lichtblick, denn sie können einem helfen, sich wieder neue Ziele zu setzen....