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Alleine sein
73 | 768 Aufrufe | 27.01.2018, 17:08

Alleine sein hat sicherlich einige schöne Facetten, ungestört seinen Hobbies oder Bedürfnissen frönen auch mal gar nichts zu tun, rumzuhängen und das alles ohne schlechtes Gewissen. Und doch, alleine sein ist nicht gleich Alleinsein, alleine sein heisst vielleicht auch verlassen sein.

Mit dem Wissen, dass irgendwo ein Mensch ist der dich liebt, dich vielleicht vermisst, dem es nicht egal ist wie es dir geht, jemand der auf dich zählt, dem du etwas geben kannst, ja mit diesem Wissen ist das alleine sein schon viel erträglicher. Mit dem Wissen, dass du einen Partner hast für den du da sein kannst und der gerne auch für dich da ist, einen Partner den du schon bald wieder in die Arme nehmen und spüren darfst, da kannst du das Alleinsein auch mal geniessen.

Ich glaube nicht, dass der Mensch zum alleine sein geboren ist. Auch wenn Schmerz und Trauer dazu verleiten, sich von seinen Mitmenschen zu distanzieren, sich zurückzuziehen, seinen Schmerz nicht zeigen zu wollen. Ich glaube auch wirklich glücklich sein kann nur wer dieses Glück mit jemandem teilen kann. Wie erfüllend kann es doch sein am Glück eines geliebten Menschen teilzuhaben, oder sein Glück nochmals aufleben zu lassen wenn man es mit einem Partner teilen kann.

Enttäuschung und Schmerz lassen uns verstummen, bewegen uns dazu uns zurückzuziehen uns vor unserer Umwelt abzuschotten. Das Glücklichsein hingegen macht uns fröhlich, offen, wagemutig und initiativ. Oft ist es schwierig, gerade in einer destruktiven Phase, den Schritt hinaus in das Leben zu wagen.

 

Kategorie: Allgemein | 22 Kommentar(e)

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