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Im Forum Gesundheit & Wellness bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Gesundheit und Wellness austauschen. Diskutieren Sie hier alle Fragen rund um Ernährung, Gesundheit, Erkrankungen und Wellness und tauschen Sie Ihre Tipps und Erfahrungen aus. Welche Möglichkeiten und Chancen zur Heilung bieten die Schulmedizin oder alternative Heilmethoden. Welche Pflege- und Therapiemöglichkeiten oder andere unterstützende Maßnahmen sind nach einer Krankheit oder im Alter anzuwenden. Ratschläge über gesunde Ernährung und was sie bewirken kann. Die Community hilft bei Fragen und Problemen rund um das Thema weiter. Hier ist man nicht allein!

Beitragvon Kallie1 » 24.06.2010, 13:30

Hallo liebe Mitglieder,

Was haltet ihr von einer Seniorenwohngemeinschaft?

Hierbei teilen sich mehrere Menschen ( meist 3 bis 4 ) einen eigenen Wohnraum.
Mehrere ältere Menschen leben in einer Wohnung oder einem Haus zusammen und teilen sich Gemeinschaftsräume wie Küche, Wohn- und Badezimmer. Jeder kann seine WG natürlich gestalten wie er möchte - manche bevorzugen ein eigenes Bad oder legen Wert auf eine eigene Küche.
Die Vorzüge: Die alten Menschen bleiben in ihrem bekannten Viertel, man hilft sich innerhalb der Wohnung gegenseitig und bleibt so aktiver, man ist in Gesellschaft, beugt Vereinsamung vor, lebt mit Mitbewohnern zusammen, die man sich selbst aussucht.

Wie ist eure Meinung hierzu?
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Beitragvon Kallie1 » 24.06.2010, 13:32

Sorry.
Meinte natürlich Senioren WG.
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Beitragvon froggybln » 25.06.2010, 19:10

Sorry Kallie

dafür gibt es doch hier ein extra-Forum.


http://www.50plus-treff.de/forum/wohnen-50plus-f67.html
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Beitragvon Connele » 16.03.2011, 15:21

Ich finde die Idee wunderbar. Junge Menschen wohnen in Wohngemeinschaften, waru soll man das nicht auch im Alter machen? Es ist doch schön, wenn sich neue Strukturen finden und wenn man alleine ist und keine Familie hat, ist das die für mich beste denkbare Lösung!!
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Beitragvon Hubi007 » 16.03.2011, 17:19

Hallo !

Thema: Seinoren WG - ja oder nein


Antwort:

Z.B. bei schwerer Demenz oder schwerer Alzheimer oder so:
nein

sonst:
ja



Grüße
Hubi007
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Beitragvon Hirscherl » 16.03.2011, 19:10

Denke auch so lange alle noch fit sind ja, warum denn nicht, aber wenn es um Pflegefälle geht, dann eher nein, denn dazu gibt es ja Pflegeheime.
Prinzipiell ist es eine gute Idee - aber man muss halt sehen ob man zueinander passt,. ob alles stimmt und man auch miteinander leben kann, mit den eigenen und den Macken anderer.
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Hirscherl
 
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Beitragvon Tarantel60 » 06.04.2011, 21:27

Ne also wirklich - danke!
Solange ich meine Angelegenheiten selbst beregeln kann,
brauche ich keine 3-4 solche wie ich,
schließlich will ich nicht hinter die auch noch her putzen!
ich reiche mir vollkommen!
Habe schon in jungen Jahren WG`s gemieden wie die Pest.

Es scheint ein lukratives Geschäft zu sein, alte Leute in die WG zu stecken und abkassieren!
An einer Stelle war sogar von 4500 € die Rede! Für ein bisschen WG auf dem Bauernhof....
Ich möchte mal wissen, was mit denen passiert, wenn sie Pflegefälle werden...nicht wahr.
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Beitragvon Chri51 » 10.04.2011, 17:22

Ich würde so eine WG nicht suchen!
Gerade wenn man älter wird, hat man genug eigene Macken, schon ein sog. Lebenspartner greift weit in die "eigenen gezogenen Kreise".
Und ältere Kranke sind nicht zwingend pflegeleichter im täglichen Umgang!
Was sich theoretisch so praktisch und kostensenkend zeigt, kann im Alltag zum Albtraum werden!
Es reichen schon unterschiedliche Hygieneansprüche...so nach dem Motto:
"Die dumme Kuh putzt doch nie den Klodeckel ab!" oder ähnliches.
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Beitragvon Sally57 » 10.04.2011, 21:49

Die Vorstellung ist für mich der reinste Horror,
Ausnahme wäre eine 2er WG, mit nem jungen Studenten :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Beitragvon Foxifix » 10.04.2011, 22:30

Kallie1 hat geschrieben:Hallo liebe Mitglieder,

Was haltet ihr von einer Seniorenwohngemeinschaft?

Hierbei teilen sich mehrere Menschen ( meist 3 bis 4 ) einen eigenen Wohnraum.
Mehrere ältere Menschen leben in einer Wohnung oder einem Haus zusammen und teilen sich Gemeinschaftsräume wie Küche, Wohn- und Badezimmer.
Jeder kann seine WG natürlich gestalten wie er möchte - manche bevorzugen ein eigenes Bad oder legen Wert auf eine eigene Küche.
Die Vorzüge: Die alten Menschen bleiben in ihrem bekannten Viertel, man hilft sich innerhalb der Wohnung gegenseitig und bleibt so aktiver, man ist in Gesellschaft, beugt Vereinsamung vor, lebt mit Mitbewohnern zusammen, die man sich selbst aussucht.

Wie ist eure Meinung hierzu?


Kallie, an deiner "Konstruktion" kann ich leider keine sonderlichen Vorzüge erkennen, das klingt nicht nach Gesundheit & Wellness sondern eher nach Albtraum, ohne eigene kleine Wohnung geht sowas kaum bis nie gut, das gibt doch sicher Ärger ohne Ende für alle Beteilgten nur.
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Beitragvon Snoopy_ » 10.04.2011, 22:48

ich habe mit einer Freundin abgemacht, dass wir so eine WG machen wollen -
1-2 Leute können auch noch dazukommen - wichtig ist, dass man sich schon vorher kennt und verträgt
mit Fremden wollte ich das auch nicht !

wir stellen uns vor, dass jedes seinen Raum und Dusche/WC hat
Wohnraum Küche kann gemeinsam benutzt werden

was spricht denn so sehr dagegen ??
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Beitragvon cyberzauber » 11.04.2011, 21:13

Eine WG wäre sicher nicht meins. Ich war sehr froh, als ich nach dem Studium endlich in eine eigene Wohnung mit Küche ganz für mich allein ziehen konnte. Aber eine kleine Wohnung in einem Block wo andere Senioren wohnen, wo es Gemeinschaftsräume gibt und vielleicht auch gemeinsame Unternehmungen, wo man Leute trifft, wenn man will und sich zurückziehen kann, wenn einem danach ist, wo es jemanden gibt, dem es auffällt, wenn man einen Tag lang nicht auftaucht... ja, das könnte mir schon gefallen.

Das habe ich mir in letzter Zeit öfter überlegt, wenn ich an meine Mutter denke. Sie ist 87, noch sehr fit und von uns drei Geschwistern regelmäßig betreut, wohnt aber auf dem Land und sehnt sich öfter nach Altersgenoss/inn/en, mit denen sie plaudern, Karten spielen, Erinnerungen austauschen kann.  Das ist sehr schwierig für sie, weil sie immer jemanden braucht, der sie fährt.

Derzeit bin ich noch berufstätig und recht froh über meine Rückzugsmöglichkeit, mal sehen, wie das in der Rente sein wird.  
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Beitragvon Chiara333 » 12.04.2011, 14:28

Es hört sich im Prinzip alles richtig gut an mit der Senioren-WG.

Die meisten sehen aber nur die angeblichen Vorteile, die ja auch vorhanden s e i n k ö n n e n !

Ich fände die Vorstellung gruselig, mit mir bis dato völlig unbekannten Menschen in so einer "Zweckgemeinschaft" (ich hätte fast Ehe geschrieben) zu leben:

Gemeinsame Küche: Entsetzlich! Die eine spült ihr Zeug nicht ab , die nächste ist (oder
isst, hat'n Gebiss, lach)) unsauber; räumt nix weg usw. , die
nächste (oder immer die selbe?) futtert meine Viktualien aus'm
Kühlschrank weg und ich guck am Abend in die Röhre, wenn ich
meinen Schinken suche...!


Gemeinsames Bad: Das allerletzte

Vergügbarkeit: Ständig präsent sein müssen und in Ruf-Bereitschaft,
neee geht überhaupt nicht bei mir!

Man denke doch auch nur mal an den Faktor "Neid"! Wie, die fährt schon wieder in Urlaub?
Sach bloss, die hat jetzt "Einen" kennengelernt..! Dieses Gequatsche; nicht auszuhalten!

Da gibt es so viele Beispiele, die mich davor zurückschrecken, so eine Gemeinschaft anzustreben.
Ich gehe sogar so weit, dass ich auch mit einem mir sehr nahen Menschen nicht in so einer unmittelbarern Nähe von morgens bis abends sein möchte. Ideal wären Wohnungen in g e t r e n n t e n Häusern in unmittelbarer Nachbarschaft, aber auch das ist selbstverständlich ein Wunschdenken.

Für manchen mag so eine Nähe erwünscht sein; ich denke aber, dass man vom Typ her schon ein "Vereins- oder Cliquen-Mensch" sein muss und einiges mehr...!

Und das Wichtigste: So eine Sache muss durchorganisiert sein von A - Z; d.h. Einkaufen, Putzen etc. etc. So auf Goodwill würde ich mich niiee verlassen. So ein Wechsel - keine Pflege, das meine ich nicht - kann der grösste Reinfall werden!!!

Chiara
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Beitragvon Tebinchen » 12.04.2011, 16:42

Für den einen oder anderen mag es genau das Richtige sein. Aber ich glaube, für mich wäre das nichts. Ich habe so eingefahrene Macken und Gewohnheiten, die für die anderen Teilnehmer vielleicht befremdlich sind? Jeder hat eben im Alter seinen eigenen Lebensstil entwickelt und möchte ihn auch gern beibehalten.
Ich habe ja schon Bedenken, ob es irendwann noch einmal mit einem neuen Lebenspartner klappen würde, eben wegen der Anpassung. :wink:
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Beitragvon sophiagaertner » 03.02.2012, 13:38

Danke für das interessante Thema. Ich selbst habe mich schon länger mit dem Thema beschäftigt, da es für meine Mutter gerade akut ist. Wir haben uns zusammen für die Option 24-h-Pflege entschieden, bei der Sie zu Hause bleiben kann. Interessant hieran ist, dass sie nicht alleine wohnt, sondern mit anderen zusammen, die sich auch an der 24-h-Pflege beteiligen. Quasi wie eine auf Pflege erweiterte Senioren WG. Sie ist sehr zufrieden damit und auch ich finde die Idee wirklich Klasse.

Liebe Grüße,
Sophia.
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