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Main-Coon-Katzen

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Beitragvon cajun_forever » 15.12.2011, 14:42

Hallo,

hat jemand von euch Erfahrungen mit Main-Coon-Katzen?

Vor allem würde mich interessieren, wie es sich bei diesen mit den erblich bedingten Krankheiten verhält. Treten diese wohl zucht-bedingten Krankheiten relativ oft auf?

Denkt ihr, es wäre in diesem Zusammenhang auf Dauer gesehen letztendlich besser für die Rasse, solche fatalen Entwicklungen nicht durch den Kauf einer solchen Katze zu unterstützen?

So long.. cajun
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Beitragvon ilonca » 15.12.2011, 22:20

hallo,

was meinst du mit den erbbedingten krankheiten bei den main-coon-katzen ? habe keine main-coon
kenne mich aber mit katzen recht gut aus ! auf alle fälle ist es ratsam, nicht sofort beim ersten
züchter zu kaufen. nun, ich kenn main-coon schon lange von ausstellungen her, mir gefallen aber
nur die wirklichen großen tiere, ein kater kann bis zu 10 kg bekommen. dies sieht man heute aber
schon sehr selten. auch sind bei den tieren für die zucht bestimmte untersuchungen vorgeschrieben,
aber es isnd lebewesen und keine "sache" also kannst du erkrankungen nicht ausschließen, weiß
dies aus eigener erfahrung, außerdem sagen untersuchungen auch nicht soviel aus.

wenn du noch fragen hast, werde versuchen, diese zu beantworten.

LG
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Beitragvon cajun_forever » 16.12.2011, 12:46

Hallo ilonca,

mit den Krankheiten meinte ich die hier unter dem Punkt "Gesundheit" aufgeführten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Maine-Coon-Katze#Verhalten

Klar kann man Krankheiten bei Haustieren nicht ausschließen, es erscheint mir nur, als seien die Main-Coon-Katzen durch den ganzen Zuchtwahn hier speziell betroffen.

PS: Meine Katzen müssen eigenlich keinen bestimmten Züchterkriterien entsprechen, Dinge, die ich so oder so nicht befürworte.

Erfahrungen habe ich mit Katzen und Hunden eigentlich jede Menge, nur eben mit Zuchtkatzen so gut wie keine. Bis dato waren mir die meisten Tiere zugelaufen oder stammten aus dem Tierheim.

In jungen Jahren bewohnte ich eine 2-Zimmer-Wohnung, hatte einen Schäferhund und eine Katze. Ach ja, und dann war da noch eine Asiatische Renn- und Springmaus (oder wie die hieß *g*), die hatte ich von einem Biologielehrer "gerettet". In dieser Zeit nahm ich für mehrere Wochen einen Rottweiler in Pflege, und just zu diesem Zeitpunkt fütterte ich auch noch eine halb verhungernde streunende Katze an, brachte diese nach vielen Tagen so weit, dass sie mir in die Wohnung folgte, wo sie dann auch blieb.

Nun ja.. als ich eines Abends nach Hause kam, lagen da noch zusätzlich 7 Katzenbabys! :shock: Zwei davon waren verstorben, ein weiteres konnte ich trotz aller Mühe leider nicht mehr retten. Kein Wunder bei dem, was die Mutterkatze alles durchgemacht hatte, sie war so abgemagert, dass man überhaupt nicht erkennen konnte, dass sie trächtig war, ich dachte eher, sie sei ursprünglich etwas molliger gewesen, wegen dem leichten Hängebauch. *smile*.. Kann sich irgendjemand vorstellen, was damals bei mir in dieser kleinen Wohnung mit all den Tieren so alles abging? Der helle Wahnsinn.. *uff*

Meine letzte Katze war ein sibirischer Waldkater, er war uns zugelaufen und ich/wir vermissen ihn sehr, denn er war wirklich etwas ganz Besonderes! Immer noch..

Main-Coon-Katzen fand ich schon immer faszinierend von ihrem Verhalten her, aber auch die Norwegischen Waldkatzen haben es mir angetan. Als ich nun gelesen habe, dass die Main-Coon wohl des öfteren mit erbbedingten Krankheiten zu kämpfen haben, einfach, weil sie, wie so viele andere Tierrassen, überzüchtet wurden, habe ich mir da so meine Gedanken darüber gemacht. U.a. eben auch darüber, ob man derartiges Zuchtverhalten überhaupt noch unterstützen sollte.

Es macht nichts, wenn die Katze groß und schwer wird, und Auslauf wird sie bei uns jede Menge haben.

Allerdings weiß ich auch nicht genau, auf was man bei Züchtern achten sollte, wenn man sich wirklich eine Rassekatze anschaffen möchte. (?)
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Beitragvon Roxan61at » 16.12.2011, 15:36

Hallo,

mein Muffin ist ein Main Coon. Kann nur Gutes berichten. Kenne auch einige Main Coon Züchter. Wichtig ist eine Main Coon nicht alleine zu halten. Von Krankheiten bei Coonys von guten Züchtern ist mir nichts bekannt. Wenn du mehr wissen möchtest, kannst mich gerne fragen.

LG
Roxan
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Beitragvon cajun_forever » 16.12.2011, 15:51

Ohne Worte..
http://www.maine-coon-hilfe.de/html/zuchtauflosung.html
Das geht mir so was von ans Herz..

Roxan, lieb von dir, danke, aber im Moment geistern mir nur diese Katzen im Kopf herum..
Ich muss das erst mal für mich ordnen.. :roll:
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Beitragvon ilonca » 17.12.2011, 9:50

hallo cajun_forever,
nun, ich weiß schon was du meinst, es sind vor alle, HCM, HD undPKD, wobei bei vielen dieser
erkrankungen ein ultraschall nicht viel bringt eher eine DNA-untersuchung, aber auch diese ist
nicht sehr aussagekräftig, denn bei PKD wird nur ein gen getestet, es gibt aber sehr viele.
es ist schwierig zu raten wo du schauen sollst, vor allem wenn du bei einem züchter schaust,
ist wichtig das verhalten elterntiere zu beachten und generell wie sich die tiere verhalten. da du ja
doch erfahrung mit katzen hast, wird dir dies gelingen.......
habe mir auch die seite der main-coon-hilfe angesehen, ja da ist es schwierig, muß man sich
ansehen......
übrigens auch bei angesehenen züchtern, gleich welcher rasse gibt es immer wieder krankheiten,
denn es sind ja lebewesen, der züchter der sagt bei ihm nicht.....lügt sich selber an, kenne die
szene sehr gut und im augenblick ist die main-coon die große mode und darum besonders anfällig
LG zu dir

ilonca
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Beitragvon Alexander5 » 18.12.2011, 14:45

Bin auch Mitbewohner eines Main-Coon-Katers. Habe die Erfahrung gemacht, dass es sehr auf die Zucht ankommt. Würde mir heute nur noch eine Main-Coon vom guten Züchter kaufen. Janosch ist auch krank, habe es aber im Griff. Bis zur gesicherten Diagnose hat es mir in der Münchner Uniklinik fast 1000 Euro gekostet.
Herzliche Grüße
Alexander5
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Beitragvon ilonca » 18.12.2011, 16:54

hallo alexander,

was meinst du mit gutem züchter ?
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Beitragvon ilonca » 09.01.2012, 21:27

hallo cajun
hast du schon eine main-coon. für züchter sind mit jahresbeginn neue vorschriften bezüglich
gesundheit vorgeschrieben, ist auch gut so ...............
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Beitragvon cajun_forever » 10.01.2012, 1:18

Hallo zusammen,

nein, ilonca, ich habe noch keine Main-Coon, ich habe mich, nachdem ich in mich gegangen bin,
doch für eine Norwegische Waldkatze entschieden. Bin fleißig am suchen und warte bei verschiedenen Züchtern die nächsten Würfe ab. Diese Rasse scheint wohl ziemlich begehrtzu sein bzw. es scheint nicht all zu viel eingetragene Züchter zu geben.

Der Kreis der für mich in Frage kommenden Züchter verkleinert sich noch zusätzlich, da nur wenige bereit sind, einen Norweger in Freigang und Einzelhaltung ab zu geben. Ich finde, man sollte bei solchen Vorgaben immer berücksichtigen, wohin eine Katze kommt. Wir haben hier eine sehr große Wohnfläche, die die Katze "erforschen" ;-) kann, einen großen Garten, an den sich ein Paradies für Katzen-Freigänger anschließt. ich selbst kann mir meine Zeit überwiegend einteilen, arbeite das meiste von zu Hause aus, sie wird also kaum alleine sein. Eine Katze lebt mit uns - oder wir mit ihr ;-).

Und gerade die Norweger haben doch einen unbändigen Freiheitsdrang!

Inzwischen habe ich eine kleine, viel versprechende Zucht gefunden, die Züchter sind mir äußerst sympathisch. Einzelhaltung ist kein Problem, wenn die Katze Freigang bekommt. Und wer weiß, vielleicht wird eine zweite dazu kommen. Trotzdem werde ich noch ein wenig weiter suchen, bin noch nicht ganz durch. ;-)

Du hast schon recht mit den Krankheiten, ilonca, Katzen sind Lebewesen und nicht davor gefeit.
Interessant:
Katzenseuche bei Züchtern
http://www.earlgreys.de/f_set1_k.html

Ich halte nichts von übertriebener Zucht oder Massenzucht und wenn es sein muss, zahle ich lieber etwas mehr. Meine Katze muss auch nicht irgendwelchen Schönheitskriterien entsprechen, ich finde, man merkt schnell, wie und ob ein junges Kätzchen auf einen zu geht, man spürt das einfach.

Werde auf jeden Fall berichten!
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Beitragvon ilonca » 10.01.2012, 16:32

hallo cajun_forever,

habe dir zum teil unter der rubrik "katzen" geantwortet. aber zu dem thema freigänger kann ich
nur sagen, ein verantwortungsvoller züchter sagt freigang schon, aber nur gesichert und wenn
du gerade einer sehr freiheitsliebenden katze ungesicherten freigang anbietest wird es bald
probleme geben, ich kenne dies.
zum thema norweger kann ich nur sagen, keine sehr großen unterschiede zur main-coon, aber
wesentlich weniger züchter.

viel glück bei der suche :!:
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Beitragvon ilonca » 10.01.2012, 16:47

hallo cajun_forever,
habe mir die von dir angegebene seite angesehen, möchte mich dazu hier aber nicht äußern,
dies ist zu umfangreich. bin aber nicht dieser meinung, besonders wenn es um katzenseuche
geht und die verschiedenen impfpraktiken der züchter, sind nicht immer verantwortungsvoll :!:
denn die meisten woll ein kitten mit 3 monaten abgeben und da könne unmöglich alle nötigen
impfungen vorhanden sein :!:
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Beitragvon cajun_forever » 10.01.2012, 23:08

Hallo ilonca,

danke für dein feedback!

Ich weiß, beim Freigang scheiden sich die Geister, trotzdem plädiere ich für einen Freigang ohne Einschränkungen.

Sag, kennst du dich mit Impfpraktiken aus? Kannst du mir sagen, auf was man da besonders achten muss? Bis dato bin ich einfach zum Tierarzt und habe mich darauf verlassen, dass er weiß, was er tut.
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Beitragvon ilonca » 11.01.2012, 9:49

hallo cajun_forever,
sicher kenne ich mich mit impfpraktiken aus...habe ja schon lange genug katzen :wink: aber es
führt zu weit hier dies anzuführen, ganz wichtig ist, kitten nicht zu früh zu impfen und bei der
jahresimpfung auch niemals impfung und entwurmen zusammen machen, ich weiß die TA machen
dies, aber dies kann zu nebenwirkungen führen (hatte dies nur einmal), leukose erst ab 3 monate
und ebenso auch die tollwut........

LG
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Beitragvon Arive05 » 14.01.2012, 9:36

aktuell, meine tochter hat einen rag-doll kater und einen somali-abessinier. der langhaarige kater macht enorme schwierigkeiten beim haare bürsten. es muss sein, da eben auch reste vom toilettengang darin hängen bleiben, und verfilzungen den tieren nicht gut tun.
es ist einfach tatsache, dass sich kater weniger gern bürsten lassen als kätzinnen. gebe ich zu bedenken. mein kurzhaar abessinier mag das bürsten ebenfalls nicht sooo gern.
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