Jupp Schmitz (* 15. Februar 1901 in Köln; † 26. März 1991 ebenda)
war ein deutscher Unterhaltungskünstler, Schlager- und Krätzchensänger.


Der kleine Platz an der Salomonsgasse in der Kölner Altstadt, auf dem das Denkmal steht, wurde ihm zu Ehren Jupp-Schmitz-Plätzchen getauft.
Jupp Schmitz besuchte sieben Jahre lang das Konservatorium in Köln und erhielt dort eine klassische Ausbildung als Pianist. Danach arbeitete er zeitweilig als Klavierspieler in Stummfilm-Kinos, leitete ein eigenes Orchester und trat vor dem Zweiten Weltkrieg in Hotels auf.
Als die Alliierten im Jahr 1949 wieder Veranstaltungen und Umzüge genehmigten, kam Schmitz zum Karneval. Gleich sein erstes, am 21. Oktober 1949 aufgenommenes Karnevalslied Wer soll das bezahlen war eine Anspielung auf die durch die Währungsreform ausgelösten Preissteigerungen (damals also auch schon) und wurde auf Anhieb einer der meistgesungenen Schlager jener Jahre.
Kölner und TV-Zuschauer erinnern sich an „Der Hirtenknabe von St. Kathrein“, Schmitz kostümiert
als Hirtenknabe mit Kniebundhosen und Gamsbart am Hütchen, vom Publikum gnadenlos ausgepfiffen. S. war erbost und konterte später mit einer Parodie auf seine Parodie. Diesmal wurde er begeistert angenommen, nicht nur weil er im Anzug auftrat, nein, auch die Zeiten hatten sich geändert. Zum Glück für den Kölner Karneval.
Ölldi sölldi sippdisa (1949)
Wer soll das bezahlen (1949)
Im Winter, dann schneit es, im Winter ist es kalt
Ich fahr' mit meiner Lisa (1949)
Am Aschermittwoch ist alles vorbei (1950)
Wir kommen alle in den Himmel (1952)
In einer Nacht / Wie kann die Polizei (1956)
Wo der Wildbach rauscht (1956)
Im Winter dann schneit et (Dezember 1957)
Der Hirtenknabe von St. Kathrein (1962)
Das kommt überhaupt nicht in Frage (1965)
Es ist noch Suppe da
Ich sehe Sterne
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