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Beitragvon lottesprotte » 02.02.2012, 3:29

rheinnixe hat geschrieben:Laut Prognose der Meteorologen ist mit einer Kältewelle zu rechnen.
Aus diesem Grund hat die Stadt Köln in einer eiligst einberufenen
Ratssitzung einstimmig beschlossen, den Weg des Rosenmontagszuges
zu überdachen und die Fahrbahndecken mit Fußbodenheizung zu versehen.

Die Bauarbeiten wurden bereits aufgenommen.

Da die betroffenen Straßen seit Jahren untertunnelt sind, eine Ausnahme
bildet die Severinsstraße, besteht auch bei schwerster Belastung durch
Prunk- und Bagagewagen und ausgelassendsten Tänzen der Garden
keinerlei Einsturzgefahr, ließ der Ratssprecher gestern die besorgte
Bevölkerung wissen. :wink: :lol:

Das ist ja cool. Da überleg ich mir doch glatt, den Öcher Rosenmontagszug aufallen zu lassen und nach Kölle zu kommen. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Beitragvon rheinnixe » 18.02.2012, 13:51

lottesprotte,
im Gegenzug komme ich nach Aachen, damit ich endlich mal Lennet Kann,
"dä schönnste Mann va Oche" sehen und besingen kann. :lol:
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Beitragvon rheinnixe » 18.02.2012, 14:00

Jupp Schmitz

(* 15. Februar 1901 in Köln; † 26. März 1991 ebenda)
war ein deutscher Unterhaltungskünstler, Schlager- und Krätzchensänger.


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Der kleine Platz an der Salomonsgasse in der Kölner Altstadt, auf dem das Denkmal steht, wurde ihm zu Ehren Jupp-Schmitz-Plätzchen getauft.

Jupp Schmitz besuchte sieben Jahre lang das Konservatorium in Köln und erhielt dort eine klassische Ausbildung als Pianist. Danach arbeitete er zeitweilig als Klavierspieler in Stummfilm-Kinos, leitete ein eigenes Orchester und trat vor dem Zweiten Weltkrieg in Hotels auf.
Als die Alliierten im Jahr 1949 wieder Veranstaltungen und Umzüge genehmigten, kam Schmitz zum Karneval. Gleich sein erstes, am 21. Oktober 1949 aufgenommenes Karnevalslied Wer soll das bezahlen war eine Anspielung auf die durch die Währungsreform ausgelösten Preissteigerungen (damals also auch schon) und wurde auf Anhieb einer der meistgesungenen Schlager jener Jahre.

Kölner und TV-Zuschauer erinnern sich an „Der Hirtenknabe von St. Kathrein“, Schmitz kostümiert
als Hirtenknabe mit Kniebundhosen und Gamsbart am Hütchen, vom Publikum gnadenlos ausgepfiffen. S. war erbost und konterte später mit einer Parodie auf seine Parodie. Diesmal wurde er begeistert angenommen, nicht nur weil er im Anzug auftrat, nein, auch die Zeiten hatten sich geändert. Zum Glück für den Kölner Karneval.

Ölldi sölldi sippdisa (1949)
Wer soll das bezahlen (1949)
Im Winter, dann schneit es, im Winter ist es kalt
Ich fahr' mit meiner Lisa (1949)
Am Aschermittwoch ist alles vorbei (1950)
Wir kommen alle in den Himmel (1952)
In einer Nacht / Wie kann die Polizei (1956)
Wo der Wildbach rauscht (1956)
Im Winter dann schneit et (Dezember 1957)
Der Hirtenknabe von St. Kathrein (1962)
Das kommt überhaupt nicht in Frage (1965)
Es ist noch Suppe da
Ich sehe Sterne

Daten aus Wikipedia
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Beitragvon rheinnixe » 18.02.2012, 21:44

Ich jonn als Prinzessin 8) :lol:

Dat Maybritt Illner möch ich nit sinn
un och nit et Anne Will
weil ich dann immer ernsthaft möt sinn
dat wör mir vill zu vill
möt dauernd mir die VIPse lade
und möt zwei Stund lang met der Häre schwade
do stell ich mich leever vür d'r Dom
mach op ner Kess minge eijene Krom
ich dät dä Job bestemp noch liere
jlich morje well ich et probiere
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Beitragvon surf49 » 20.02.2012, 16:48

Kölle Alaaf!!!

für das nächste Jahr vormerken:
Freitags einkaufen im Rhein-Center einmal anders. Auf zur Stehsitzung!!!

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Ob der kleine Prinz ein kleiner Räuber ist?
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Es kann nichts passieren, der Schutzmann passt schon auf...
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Sogar das Kölsch ist verkleidet.
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Beitragvon surf49 » 12.03.2012, 17:49

In meiner Kindheit hatte Köln einige kriegsbedingte Baulücken.
Eine habe ich aufgestöbert:

Vor Bau des Hochhauses Fernmeldeamt Sternengasse

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Und einige Jahre danach.

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Ich denke, die Fotos sind ca. 1960 und 1965 von mir gemacht worden.
Das "neue" Verwaltungsgebäude des Kaufhof ist, wie ich las, 1954 erbaut worden. Man erkennt es im Hintergrund

Leider musste ich feststellen, dass die 24x36-Negative alter Farbaufnahmen aus den 60'ern arg gelitten haben... Nichts ist für die Ewigkeit...
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Beitragvon rheinnixe » 17.03.2012, 16:06

Tolle Bilder hat surf49 eingestellt. Er kann toll fotografieren, und das schon lange, wie man sieht.
Mir bereitet die Technik arge Probleme, sonst käme von meiner Seite einiges mehr. Bei mir ist das immer ein derartiges Gemurkse, dass mir jedes Mal die ursprüngliche Freude vergeht.

Ich erinnere mich, dass ich in den Familienfotos eines entdeckt habe, dass meinen damals noch nicht Ehemann und seinen Schwager bei den Grabungen bzw. der Freilegung des Dyonisosmosaiks zeigt. Sollte ich es finden, finde ich auch einen Weg, es hier zu posten. :mrgreen:

Ich freue mich natürlich auch, dass surf49 mich hier nicht vereinsamen lässt. Dankeschön :D
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Beitragvon rheinnixe » 17.03.2012, 16:09

Taraf de Haïdouks

So. 18.03., 20.30 Uhr im Stadtgarten

Verwegene Rhythmen,herzzerreißende Melodien

so schreibt Thomas Bohnet in leeson Nr. 8
http://www.inselmedia.de/leeson/nr8/taraf.htm




"Taraf de Haïdouks sind eine rumänische Zigeunercombo, bestehend aus 13 Roma-Musikern. Diese entstammen der 3000-Seelen-Gemeinde Clejani inmitten der historischen Region der Walachei im rumänischen Südosten, ca. 40 km südlich von Bukarest und nahe der bulgarischen Grenze.


Der Name der Combo geht zurück auf Taraf (= Orchester) und Heiducken, kurz also: Haiducken-Orchester. Der Begriff der Haiducken war über die Jahrzehnte gesellschaftlich recht antipod belegt: Im Osmanischen Reich wurden sie als Gesetzlose auf dem Balkan verfemt. Infolge der nationalen Erweckung der Balkanvölker wurden sie dann als Freiheitskämpfer verstanden. Der Name des Orchesters wurde nach diesem jüngeren Verständnis der Bezeichnung gewählt. Hierauf gehen etliche Songs ein. In Rumänien ist die Band auch als Taraful Haiducilor bekannt.

Die Musik der Taraf de Haïdouks ist ein buntes Gemisch verschiedener Traditionen. Folk des Balkans, Orientalisches, bulgarische Themen treffen auf türkische Melodien, rumänische Folklore trifft ungarische, „jugoslawische“ und griechische, alle verschmelzen zu einem neuen Ganzen. Traditionelles Material, Improvisationen und überarbeitete Themen fusionieren stilistisch. Mitunter entstehen abenteuerlich anmutende Arrangements. Technisch ist die Band aber auch auf westliche Elemente der Präsentation eingerichtet. So beispielsweise die Solo-Spielweisen, aber auch die Verkürzung dreitägiger Hochzeitsfeiern im Konzert auf zwei Stunden".

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Beitragvon Coconut1 » 17.03.2012, 16:19

Ich selbst habe Jupp Schmitz mal kennengelernt, an einem wirklich lustigen "rheinischen Abend " in meiner Heimatstadt und zwar im Goldenen Löwen. Ein toller Mann. Soviel ich weiß, hat er über diesen Abend, bzw. über diese Stadt sogar ein Lied geschrieben. Werde mal recherchieren.
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Beitragvon rheinnixe » 17.03.2012, 16:34

Da kann ich dir aushelfen; brauchst also nicht lange zu suchen.
Du meinst doch sicher:

Der Loreleierkastenmann von St. Goar

:lol:
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Beitragvon rheinnixe » 21.03.2012, 16:58

So "schön" wurden die Römer Kölns beigesetzt: Die Asche wurde in die Glasurne gefüllt und diese wiederum in ein Steingefäß eingelassen.
Gefunden wurden diese kostbaren Stücke am Chlodwigplatz bei den Tunnelarbeiten für die neue U-Bahnstrecke unter der Severinsstraße.
(im Schaufenster der KVB gefunden)


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Beitragvon Coconut1 » 21.03.2012, 17:02

@Rheinnixe

genau das war`s - danke.
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Beitragvon rheinnixe » 21.03.2012, 18:10

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Auf breiter Treppe ins Himmelreich. :wink:
Bald wird sie wieder bevölkert sein, bis tief in die Nacht.
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Beitragvon rheinnixe » 26.03.2012, 15:37

Groß braucht die Gruppe nicht zu sein, die sich zum Tippeln verabredet,
Hauptsache alle sind "nett". :wink: :lol:
Nett: Some like it, andere nicht. :wink:
Mit Sonne von oben und viel Freude im Herzen führte unser Weg zum Rhein, hin und drüber und wieder zurück. Schön war's, so richtig nett. :D



Bild Blick uebern Rhein auf Leubsdorf
23. März 2012

Leubsdorf liegt auf der rechten Rheinseite südlich von Linz am Rhein und
der Ortsgemeinde Dattenberg.

Mit dem Namen „Lupstorf“ wird der Ort erstmals in einer Urkunde im Jahr 639 erwähnt. Mit „Lupstorf“ ist das „Dorf des Lupo“ oder „des Luitprecht“ gemeint. Dieser Name weist auf die Herrschaft der Franken am Mittelrhein um das Jahr 500 hin.

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Sternmagnolie, gesehen auf dem Weg zum Rhein
23. März 2012
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Beitragvon toscara » 26.03.2012, 22:47

Schöne Fotos hast du geschossen, Nixe. Wir sollten bald mal wieder tippeln gehen :wink:
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