. : Service und Hilfe

insektengift

22 Beiträge

Beitragvon Gast » 30.08.2010, 9:37

wer kennt sich mit insektengift aus, was das im körper macht?

heute morgen habe ich ein stück garten mit der sense gemäht, da kam ich an ein wespennest heran und eh ich mich versah, hatten mich diese biester eingekreist.

eine hat mich jeweils am handrücken gestochen und eine kroch unter mein t-shirt und nagelte mich an der bauchdecke!

lustig.

am handrücken schmerzt es ganz schön, obwohl ich eine salbe drauf gegeben habe!
was kann ich sonst noch tun? kühlen, ich weiß aber wie werde ich das gift los?

abtransport über die blutbahn und durchmarsch durch die leber, zerlegungsprozess und dann zerlegter, ausscheidung durch die niere?
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Beitragvon Palmanova » 30.08.2010, 10:14

@ artischocke
Wir hatten das vor kurzem auch. Mein Vater hat Nachbars Wohnung bei längerer Abwesenheit gehütet und stach auf dem Balkon voll in ein Wespennest.
6 Stiche im Gesicht und an den Händen. Nichts half, und der Arzt musste kommen. Die Auskunft war, dass es erst ab 9 und mehr Stiche gefährlich wird. Sonst gibt es Medikamente, die auch gegen die Schmerzen helfen. - Aber Kühlung ist auf jeden Fall richtig. Ich würde es außerdem mit Fenistil versuchen.
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Beitragvon Gast » 30.08.2010, 10:18

danke @palmanova!

ich dachte mir schon ich nehme eine cortisonsalbe, allergisch bin ich aber gott sei dank nicht auf dieses gift!!!
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Beitragvon Palmanova » 30.08.2010, 10:46

:) Cortison ist noch besser. Ist ja nur kurzzeitig. 8) Gute Besserung ! :wink:

Ich bräuchte eher was gegen Mücken. Aber nicht hinterher. Sondern schon
zur Abschreckung :cry:
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Palmanova
 

Beitragvon Foxifix » 30.08.2010, 10:52

Palma, dafür gibt es auch was von Autan, was für vorher. :wink:

Und Artischocke,
Cetirizin ist auch eine gute Alternative bei allen möglichen Stichen - ist ebenfalls ein Antiallergikum, und gibt es auch als Tropfen.
Foxifix
Mod.der
Regio Schwerin in MeckPom - Guck` doch einfach mal rein bei uns ;-)
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Beitragvon Palmanova » 30.08.2010, 11:00

Ach Foxi - bei mir ist da eigentlich Hopfen und Malz verloren.
Aber das ist was Neues, und der nächste Sommer kommt bestümmt.
Das werd ich mir jetzt guuuut merken, danke. :wink:
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Palmanova
 

Beitragvon Gast » 01.09.2010, 7:47

ich möchte euch berichten, wie es mir weiter ergangen ist:

die hände schmerzten sehr, sie waren auch geschwollen, aber nicht gerötet und entzunden.
allerdings der stich in die bauchdecke macht mir noch immer zu schaffen.
dort habe ich nur eine zugsalbe auf die einstichstelle gegeben und noch keine cortisonsalbe.
erst am abend!
es sieht nicht gut aus und ich möchte aber auf alle fälle eine bauchdeckenphlegmone verhindern (das ist eine großflächige eiterung in der bauchdecke),
so habe ich in der nacht, da ich wach wurde weil es schmerzte,
lärchenpech aufgelegt.
eine rarität und ein hausmittel aus der obersteiermark!

und die große fläche doch nochmals mit einer cortisonsalbe behandelt.

am abend als es sehr schmerzte, habe ich noch 100mg diclophenac eingenommen, so war wenigstens der schmerz weg, die entzündung ging zurück und die geschwulst war danach auch weg! (an den händen)

ich danke palmanova, für die anmerkung, es musste der arzt kommen!

so habe ich zusätzlich zu der hausmittelanwendung, darüber nachgedacht, na was würde denn der arzt verschreiben?

wir wissen ja, insektengiftallergika müssen immer ein erstehilfepaket mit sich führen, das beinhaltet cortison und adrenalin in verdünnung 1:10000, soviel ich noch weiß.

adrenalin habe ich nicht gebraucht, da meine gefäße nicht durch zellgifte weitgestellt waren. (im anaphylaktischen schock werden die gefäße extrem weit und der blutdruck sinkt dadurch, ausserdem kann es zu spasmen der bronchien kommen und zum erstickungtod, das ist die gefürchtetste komplikation - konisation: erweiterte erste hilfe für die, die es können!)
aber so weit geht es mir gut, ich muss nur noch die bauchdecke im auge behalten und im bedarfsfall doch zum arzt gehen, spätestens zum spalten der bauchdeckenphlegmone!

verzeiht den ausflug in die medizin, aber vielleicht habe ich bei manchen wissen aufgefrischt!

cortison: hormon der nebennieren, verhindert die proliferationphase
ich ein sehr stark wirksames mittel und darf nur vom arzt verschrieben werden.

adrenalin: ein hormon des nierenmark, hält den gefäßtonus

diclophenac( magluphen oder voltaren) wirkt schmerzstillend, abschwellend und entzündungshemmend)
gehört alles in die hand des arztes!
das ist bei mir wissen aus meiner aktiven zeit!
und die mittelchen habe ich vom arzt verschrieben erhalten und sind in meiner hausapotheke!
laien sollten sich aber lieber an den arzt wenden, wenn's arg ist!
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Beitragvon Tarantel60 » 01.09.2010, 10:16

Ich kenne zwei sehr gute Hausmittel, die gegen jede Entzündung
insbesondere Abszesse sehr gut sind.

Das wäre einmal der Zwiebel, sehr klein gehackt,
am besten zu Mus und so aufgetragen.
Gut abgedeckt am besten über Nacht.
Bedarf höchstens 2 Anwendungen und es kann abfließen...

Genau so wirksam sind Tomaten in Scheiben geschnitten.

Eine Kollegin schwört auf Ei - Haut.
Das ist diese Haut, die man bei den gekochten Eier vorfindet.
Auflegen und abwarten.
Ich habe das noch nicht probiert,
aber sie sagt, etwas besseres gibt es kaum.
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Beitragvon Gast » 01.09.2010, 11:08

danke @tarantel für deine anregungen, zwiebel kann ich mir vorstellen und tomaten, na ja?

oder soll ich vielleicht gleich tomatensalat nehmen?

nein spass beiseite, eine bauchdeckenphlegmone würde ich nicht unbedingt brauchen!

ich werd's schon hinkriegen!

danke!
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Beitragvon Tarantel60 » 01.09.2010, 18:15

Mir fällt noch Kamille als Umschlag ein,
ob gleich das heute verpönt ist, meinen Gerstenkorn
habe ich immer mit der Kamillebeutel zum sprengen gebracht *gg
Als Schulkind hatte ich mehrere im Jahr... ein Elend war des!
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Beitragvon Gast » 01.09.2010, 18:46

weisst @tarantel, in der medizin ist das immer so eine sache,
einmal kopf hoch lagern, dann kopf tief lagern z.b. nach einer lumbalpunktion, oder ,oder,oder...

ich glaub immer, die älteren menschen waren auch nicht dumm und die hausmittel waren immer dazu da,
dem menschen erleichterung zu bringen
und es beruht auf erfahrung.
sicher nicht das schlechteste.

hab'ich auch schon gehört, aber bitte keine kamille.

aber was soll's, wir tun was uns gut tut!

danke @tarantel!
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Beitragvon Tarantel60 » 02.09.2010, 9:24

Ganz genau artischocke, das ist nämlich der Punkt.
Man muss zumindest sich damit auseinander setzen,
was einem gut tun könnte.
Mit den Jahren hat man ein kleines Kontingent an Erfahrungen
gesammelt, und man weiß schon im Schlaf, was man wann
anwenden soll, damit es wieder gut ist.

Man darf nur nicht all zu sehr übertreiben!
Denn alles kann man nicht in eigene Regie erledigen *gg
Diese Erfahrung hat mir 4 Wochen Stationäres eingebracht...
Und das war ziemlich ätzend.
Aber in Nachhinein kann ich sagen ; selber Schuld! Nicht wahr.
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Beitragvon Palmanova » 02.09.2010, 22:49

Auch wenn mir das keiner glauben wird, ihr Lieben -
das ist ja wie Schicksal.
Mich hat heut auch was gestochen nämlich.
Nee nee, nicht der Hafer :lol: :lol:
Eine Wespe :oops: In Fuß :shock:
Und nun geh ich lahm.
Nur gut, dass ich hier von euch alle Hausmittelchen hatte.
Die Zwiebel war am schnellsten.
Und den Stich vorher gut ausdrücken.

Ich setze aber noch Aspirin und eine Gehhilfe auf die Liste :( :lol:

Das nächste Mal halte ich die Finger hin . :lol:
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Beitragvon jockel512 » 04.09.2010, 18:33

Hallo!
Seit 15 Jahren bin ich Wespengift-Allergiger.Das heisst aber nicht,dass ich nicht auch auf andere Insektenstiche reagiere.
All die Ratschläge,die hier gegeben wurden sind grossteils richtig. Nur sollte man immer darauf achten:nicht jucken ,nicht reiben ,nicht drücken.
Allenfalls die Stichstelle wenn möglich aussaugen,aber auch nur bedingt..
Was hier völlig vernachtlässigt wurde ist die Kühlung.Sie ist ausser den Medikamenten immer noch die wirksamste Gegenmassnahme..
Um bei dieser Gelegenheit mit dem Stich der Hummel aufzuräumen.
Einige sagen Hummels stechen nicht! Es muss heissen:Hummeln stechen nicht so schnell wie Wespen.Wenn aber die Hummel z.B zwischen Handrücken und Erde kommt,sticht sie doch. Der Stich ist zwar nicht so stark
wie ein Wespenstich,aber er schmerzt doch.-
Wenn nach einem Wespenstich Lymphdrüsen anschwellen und zu dem noch Atemnot eintritt ,gehören Sie zu den Allergikern und damit unverzüglich ins Krankenhaus.-
Ein Beispiel:Es war Sommer ,ich trug kurzze Hosen.Die Wespe stach
zwischen Hose und linken Oberschenkel.In der nächsten 1/2 Stunde schwoll der Oberschenkel bretthart in einem Durchmesser von 20 cm an.Anschliessend schwoll meine rechte Gesichtshälfte stark an,so dass das Auge wie eine Rosine im Pudding aussah.-
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Beitragvon Gast » 04.09.2010, 19:42

artischocke hat geschrieben: kühlen, ich weiß aber wie werde ich das gift los?


danke @jockel für deinen bericht.
hast du auch einen allergietest machen lassen?

ich glaube schon, dass ich die kühlung erwähnte, aber nicht so sehr wie all die anderen maßnahmen!

hast du auch ein notfallpaket zu hause?
für allergiker ist es erforderlich, cortison und adrenalin zu hause zu haben, spritzfertig, wird dann sofort verabreicht, vom patienten selbst, denn ins krankenhaus, wenn eine echte allergie vorliegt, ist es zu spät. denn es kann wirklich zu atembeschwerden kommen, keine luft zu bekommen bedeutet innerhalb kürzester zeit, den tod!
beim anaphylaktischer schock werden die gefäße maximal weit, das heisst der blutdruck sinkt ab und es kann dadurch zum herzstillstand kommen.
deshalb adrenalin in einer bestimmten dosis verabreichen!
es liegt am arzt ob er es für richtig und wichtig erachtet, dieses notfallspaket dem patienten aus zu händigen!

es ist auch die genaue beschreibung dabei, wie vor zu gehen ist!
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