. : Service und Hilfe

insektengift

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Beitragvon ilonca » 08.09.2010, 19:09

bei insektenstichen halte ich nicht viel von hausmittel und schon gar
nicht wenn solche probleme auftreten wie bei dir @artischocke,
zum arzt gehen und nicht selber behandeln.
ich bin diesbezüglich sehr vorsichtig da ich auf verschiedenes schon
sehr stark reagiere, ganz besonders auf stiche von erdmücken oder
kleinen insekten im wald.
wünsche dir alles gute


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Beitragvon Gast » 09.09.2010, 13:05

hallo @ilonca!

hab alles gut überstanden.
auf der bauchdecke sieht man nur noch ein rotblaues pünktchen,
für mich ist somit heilung gelungen!
hab'nichts vom doktor gebraucht. ausser meine salberln aus meiner hausapotheke und auch die medika.
die ich für den fall des falles so und so daheim habe!

also ich bin wieder gesund, ausser die wehwechen die im herbst so und so kommen!

ich hab'auch kein antibiotikum gebraucht. ich mag die nämlich nicht besonders, wegen der resistenzenbildung.
wenn wir dann irgend etwas gröberes haben, hilft nix mehr!
siehe "resistente keime" in den spitälern, bei denen nicht einmal mehr die antibiotika jüngster generation helfen!
z.B. MRSA oder ,oder!
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Beitragvon Grizzly2007 » 09.09.2010, 14:21

Also wenn ich das alles hier lese, ist das einzig vernünftige das steht ,der Hinweis von Ilonca alles ausserhalb Hausmittel den Onkel Doc machen zu lassen. Verschreibungspflichtige Medis ( teilweise sogar Cortison) selbst zu verordnen ist schon mehr als frech. Und wenns dann schief geht, muß der Doc dann retten was zu retten ist.
Zunächst ist es so, das die meisten Insektengifte völlig unbedenklich sind. Was zu (Über-) reaktionen führt , ist meist ein Giftcockteil aus Umweltgiften (Pestizide usw), die sich in den Tieren anreichern und den Insektengiften. Insekten haben keine Reinigungsorgane wie wir sie von den Menschen kennen. Die lagern den Umweltmüll einfach ein. Speziell Raubinsekten wie Spinnen, Wespen und Hornissen holen sich über ihre Beute ( z.b. Fruchtfliegen, Käfer usw.) so ziemlich alles an Viren, Bakterien und Co rein was so im Angebot ist.

Hier kann es auch zu Unverträglichkeiten mit bestimmten Medikamenten kommen (besonders häufig in Kombination mit Antibiotika). Und diese allergische Reaktion sind dann richtig heftig. Da spricht man dann über Monate und da hat der Doc dann richtig was zu tun. Also alles was über Kühlen und irgendwelche Kräuterwickel hinaus geht, entweder sein lassen und aussitzen oder den Doc fragen.

Was die Anzahl der Wespenstiche angeht , die gefährlich werden soll......selbst 30 oder mehr sind unbedenklich wenn keine Allergie oder Unverträglichkeit vorliegt. Das schafft unser Immunsystem leicht.

Wenn man seinem Immunsystem was gutes tun will, kann man 2x im Jahr ne kleine Propolis Kur machen. Das stärkt und verringert die Reaktionszeiten des Immunsystems erheblich.

An den Stichstellen selbst herum zu experimentieren macht keinen Sinn, oder man ist entsprechend veranlagt ( Stichwort SM).
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Beitragvon Gast » 10.09.2010, 9:35

ich habe eine einschlägige ausbildung und weiß wie man mit cortison(salbe - wohlbemerkt) um geht.

und immer zum doktor rennen, macht unser sozialsystem kaputt.
solange ich es kann , tu ich es selber und es hat noch immer geklappt.
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Beitragvon ilonca » 10.09.2010, 14:09

ja, wenn du es kannst ist es in ordnung aber es hat nichts mit immer

zum doktor rennen zu tun und das sozialsystem damit zerstören hat das auch

nichts zu tun, das zerstören schon andere....................





LG
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Beitragvon jockel512 » 10.09.2010, 15:33

Hallo,besonders an Grizzly 2007
Früher dachte ich auch,dass sich im Wespengift die Wirkung der
Pflanzenschutzmittel anreichern würde. Bei meiner Wespengift-Desensibilisierung in der Hautklinik der Uni Münster wurde ich eines besseren belehrt.
Ich bin kein Allergologe! Aber mir wurde von kompetenter Stelle erklärt,dass das körpereigene Hystamin diese zunehmende Überreaktion verursacht.Die Desensibilisierung erstreckte sich übrigens über 5 Jahre..Am Ende der
Behandlung stand ein provozierter Wespenstich mit anschliessender
Beobachtung.Es ergaben sich damals keine Zeichen einer Wirkung
des Wespenstiches.-
Jahre später erfolgen erneut Wespenstiche ,die ich z.Teil im Krankenhaus behandeln liess. Mein Hautarzt verschrieb mir daraufhin 5 Medikamente,
die ich in einer bestimmten Zeit- und Reihenfolge im Akutfall anzwenden
habe. Damit konnte ich bisher zweimal die Folgen des Wespenstiches
erfolreich behandeln.
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Beitragvon Gast » 11.09.2010, 7:29

danke @jockel für deinen ausführlichen bericht - eines betroffenen einer allergischen reaktion auf wespengift!

genauso weiß ich es, man bekommt ein notfallspaket vom arzt verschrieben, wenn man wirklich allergisch reagiert,
denn bis man zum arzt kommt, ist es in diesem fall meist zu spät!

und wenn es keine echte allergie ist, sondern nur eine überempfindlichkeitsreaktion wie bei mir , dann weiß man sich mit der zeit auch zu helfen,
mit medikamenten die man sowieso zu hause hat!
und sie nicht neu vom arzt verschreiben lassen muss!
neu von der apotheke holen, rezeptgebühr bezahlen und damit das sozialsystem unnötig zu belasten.
denn der arzt fragt nicht und auch nicht der apotheker : haben sie das zu hause?
der "normalverbraucher" kennt sich ja nicht aus mit wirkstoffen oder grundsubstanzen! wie z.b. Voltaren, das vom zahnarzt verschrieben wurde,
und die grundsubstanz diclophenac hat und es einige andere medikamente mit verschiedenen markennamen dafür gibt und seien es generica!
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